Vier Jahre Entwicklungszeit, potenzieller System-Seller, Grafikbombe: Was hat der PS3-exklusive Ego-Shooter auf dem Kasten? Unser Mega-Test liefert die Antwort!
Ohnehin ist die Steuerung nicht frei von Schwächen: So reagiert Sev erst mit einer gewissen Verzögerung auf unsere Richtungsbefehle. Zwar ist die Trägheit minimal und man gewöhnt sich daran. Sie stört aber in Momenten, wo eine schnelle Reaktion gefragt ist. In Anbetracht der vier Jahre Entwicklungszeit hätten wir uns diesbezüglich mehr Perfektion gewünscht.
Natürlich fehlt bei einem PS3-exklusiven Sony-Spiel die obligatorische Sixaxis-Unterstützung nicht. Durch Schwenken des Controllers lässt sich etwa ein Tor öffnen oder eine Bombe scharf machen. Für unseren Geschmack zwar besser als ausgelutschte Quick-Time-Events, trotzdem spielerisch eher belanglos.
DER KRIEG TOBT
Dunkle Wolken lassen Gebäuderuinen in düsterem Licht erscheinen. Stacheldraht, Sandsäcke, Schutt und Asche bestimmen das Landschaftsbild – Helghan ist schwer gezeichnet vom Krieg. 90 Prozent des rund achtstündigen Baller-Abenteuers kämpft ihr auf dem Helghast-Planeten, die restliche Zeit verbringt ihr in eurer Raumstation „Neue Sonne“.
Hell erleuchtete Kampfgebiete sind in Killzone 2 eher die Ausnahme. Im Ödland dagegen erwartet euch Sonnenschein, Wüstensand und viel Stahl. Hier befinden sich die Energieaufkommen der Helghast, durch die unsere Widersacher riesige Bogengeschütze mit Strom versorgen können. Das wird man doch irgendwie verhindern können …
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