Test/Review: Killzone 2 – Jetzt im Handel! DER Über-Shooter?

Test Andreas Szedlak

Vier Jahre Entwicklungszeit, potenzieller System-Seller, Grafikbombe: Was hat der PS3-exklusive Ego-Shooter auf dem Kasten? Unser Mega-Test liefert die Antwort!

Test/Review: Killzone 2 – Jetzt im Handel! DER Über-Shooter? Hah, ertappt! Bestimmt habt ihr schon auf unsere Wertung gespickt. Da konnte wohl jemand die Spannung nicht ertragen? Verständlich, bei einem derart lang erwarteten Hype-Titel wie Killzone 2. Aber jetzt mal ehrlich, was sagt denn eine nackte Zahl schon aus? Der eine findet sie wunderschön, der nächste eher hässlich. Doch bekanntlich ist Aussehen nicht alles, deshalb genug der Oberflächlichkeiten. Jetzt enthüllen wir die inneren Werte von Sonys Ego-Shooter – gewohnt kritisch!

PERFEKTE EINSTIMMUNG
So atmosphärisch muss ein Spiel losgehen: Mit manisch angehauchter Stimme schwört Helghast-Imperator Scolar Visari seine Armee auf die Verteidigung von Helghan ein. Die Interplanetarische Strategische Allianz (ISA) startet eine Großoffensive auf den Heimatplaneten der Helghast. Nicht um Ledermantel-Fan Visari ein neues Gewand zu präsentieren, sondern um ihm seine Atombomben zu stibitzen.

Die Hauptarbeit der ISA-Operation bleibt natürlich an uns hängen, genauer gesagt an Sergeant Tomas „Sev“ Sevchenko. Mit unseren Kameraden Natko, Rico und Garza, sowie unzähligen weiteren ISA-Soldaten düsen wir von der Raumstation „Neue Sonne“ aus nach Helghan.

Das beeindruckende Intro macht so richtig Lust auf die Helghast. Böse, großmäulig, einfach nur unsymphatisch kommen die Aggressoren rüber. Für einen Patrioten wie Sev Grund genug, um ohne zu zögern sein Maschinengewehr durchzuladen und den orange-leuchtenden Helmvisieren erste Kratzer zu verpassen.

Die exzellent ausgebildeten Helghast machen uns das Soldatenleben aber nicht leicht und passen sich stets der Situation an: Bei Überzahl setzen sie zur Sturmattacke an. Im umgekehrten Fall nutzt man jede Deckung und lässt auch schon mal blind eine MG-Salve los, um uns auf Abstand zu halten. Auch wir können uns per gedrückter L2-Taste hinter einer Mauer verschanzen, die Möglichkeit zum Blind Fire gönnen uns die holländischen Entwickler aber nicht. Unverständlich, da selbst die ISA-Kollegen dieses taktische Mittel drauf haben.

Auf der nächsten Seite geht's weiter mit dem Mega-Test von Killzone 2!

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