Infamous 2 (PS3)

Release:
10.06.2011
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Sony

Infamous 2 Test der PS3-Version: Übertrifft seinen Vorgänger - Famose Kombos mit tollen Superkräften

10.06.2011 18:18 Uhr
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Neu
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Wir testen Infamous 2 für PlayStation 3 - und das wichtigste gleich vorweg: Wer Infamous 1 mochte, wird Infamous 2 lieben. Das Actionspiel hat uns durch einen Superheld mit Elektro-Kräften, einer frei begehbaren Stadt und viel, viel Action überzeugt. Unser verrät erklärt euch im Detail unsere Begeisterung.

Nicht allen Nachfolgern gelingt es, ihre Vorgänger zu übertrumpfen. Infamous 2 schafft das in nahezu allen Belangen. In unserem Infamous 2 Test erklären wir euch, was uns besonders gut an Infamous 2 gefallen hat, bevor wir auf der zweiten Seite des Tests die wenigen Negativpunkte sowie Fazit und Wertung nennen. Positiv aufgefallen sind uns bei Infamous unter anderem die Superkräfte, die im zweiten Teil noch spektakulärer ausfallen und ausschauen. Auch die Nahkämpfe wurden im Vergleich zum Vorgänger deutlich aufgepeppt: Mit Coles neuer Elektrokeule teilt der Superheld mächtig Schaden aus. Die Attacken lassen sich gar zu Kombos aneinander reihen und mit einem Finisher abschließen. Kritik verdient sich die Steuerung, aber nur in bestimmten Fällen: Manchmal klappt das automatische Greifen der Umgebung nicht wie sonst und ihr springt zwischen zwei Pfosten hindurch, was in hektischen Situationen nerven kann. Auch hatten wir drei KI-Aussetzer, die aber verschmerzbar waren.

Zwei Dinge haben uns am ersten Infamous gestört: Es sah nicht wirklich toll aus und es steuerte sich mitunter recht hakelig. Zumindest haben die Entwickler bei Sucker Punch an ersterem Problem gefeilt, denn Infamous 2 sieht wirklich toll aus. Nicht genrerevolutionierend toll, aber eben toll. Und auch die anderen vielen kleinen Verbesserungen gefallen mir sehr. Die Spezialattacken sind abwechslungsreicher und der Nahkampf ist endlich eine echte Alternative für Getümmel-Fans wie mich. Leider trüben aber KI-Schwächen und die hakelige Steuerung einmal mehr den Gesamteindruck. Wer damit jedoch leben kann, bekommt einen richtig guten Open-World-Actiontitel mit coolem Superhelden-Comic-Flair.

Das hat uns an Infamous 2 gefallen:

Superkräfte:
Coles Spezialattacken sahen schon im ersten Teil spektakulär aus. Allerdings muss man ehrlich sein und sagen, dass sie sich nach einer Weile zu oft wiederholten. Coles Spezialattacken sahen schon im ersten Teil spektakulär aus. Allerdings muss man ehrlich sein und sagen, dass sie sich nach einer Weile zu oft wiederholten. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Coles Spezialattacken sahen schon im ersten Teil spektakulär aus, boten auf Dauer allerdings etwas zu wenig Abwechslung, weil sie sich wiederholten. Im zweiten Infamous gibt es daher eine deutlich größere Palette an Superkräften. Von unterschiedlichen Blitzen, über diverse Elektrogranaten bis hin zu ausgewachsenen Ionenstürmen ist alles dabei. Hinzu kommen je nach euren Karma-Entscheidungen noch Eis- oder Feuerfähigkeiten. Sogar eine Art Bullet-Time ist mit an Bord: Auf Knopfdruck verlangsamt ihr das Geschehen für kurze Zeit und zoomt ganz nah an den Feind heran. Perfekt, um Einzelziele heraus zu picken. Neue Fähigkeiten schaltet ihr durch gesammelte Erfahrung und spezielle Aktionen in der Spielwelt frei.

Nahkampf:
Im Vorgänger fristete diese direkte Art der Konfrontation noch ein Schattendasein. Nicht so in Infamous 2! Mit Coles neuer Elektrokeule teilt der Superheld mächtig Schaden aus. Die Attacken lassen sich gar zu Kombos aneinander reihen und mit einem Finisher (hübsch in Zeitlupe in Szene gesetzt) abschließen. Im späteren Spielverlauf heilt ihr euch sogar durch diese finalen Attacken. Allerdings bleibt natürlich festzuhalten, dass ihr im Nahkampf deutlich verwundbarer seid, als wenn ihr aus sicherer Entfernung angreift.

Story:
Wie schon im ersten Teil wird die Hintergrundgeschichte mit schicken Comic-Bildchen erklärt. Auch sonst weiß die Story zu packen: Cole rennt die Zeit davon, denn sein Erzfeind, die Bestie, kommt der neuen Metropole New Marais immer näher. Er muss also seine Fähigkeiten trainieren und ein Mittel finden, stärker zu werden. Und dann sind da ja noch die Miliz, die Mutanten, die anderen Superhelden und zwei schicke Damen, die um Coles Gunst balgen. Und wer überhaupt nicht weiß, worum es geht, weil er den ersten Teil verpasst hat: Auch die Vorgeschichte wird direkt anfangs erzählt – vorbildlich!

Gänzlich frei begehbar ist New Marais zwar nicht, aber der Stadtteil in dem ihr euch jeweils aufhaltet, bietet auch so genug Freiheiten. Gänzlich frei begehbar ist New Marais zwar nicht, aber der Stadtteil in dem ihr euch jeweils aufhaltet, bietet auch so genug Freiheiten. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Die Handlungsfreiheit:
Gänzlich frei begehbar ist New Marais zwar nicht, aber der Stadtteil in dem ihr euch jeweils aufhaltet, bietet auch so genug Freiheiten. Ihr könnt der Story folgen, die euch rund 12 Stunden beschäftigt, ihr könnt Nebenaufträge annehmen und so euer Karma enorm beeinflussen, ihr könnt Mini-Einsätze (sogenannte Gelegenheiten) für zusätzliche Erfahrungspunkte und ein wenig Karma absolvieren oder ganz einfach die Stadt erkunden und Sammelobjekte suchen. In den kommenden Monaten kommt eine weitere Beschäftigung hinzu: Mit dem Editor können Fans eigene Mini-Spiele oder Missionen erstellen. Diese werden dann auf eurer Übersichtskarte angezeigt und sind jederzeit spielbar. Natürlich könnt ihr diese Community-Missionen auf vielerlei Weise filtern.

Karma-System:
Grundsätzlich lässt sich das Karma-System von Infamous 2 mit einem Satz beschreiben: Es gibt einen bösen Weg und es gibt einen guten Weg. Verkörpert werden diese zwei Herangehensweisen durch die Agentin Kuo (gut) und die Hexe Nix (böse). Bei vielen Hauptmissionen stellt euch das Spiel vor die Wahl, dem Ratschlag einer der zwei Damen zu folgen. Aber auch Nebenmissionen und Gelegenheiten sind unterteilt in gute und böse Varianten. Das so erlangte Karma wirkt sich nicht nur auf Coles Äußeres und die Reaktionen der Zivilisten aus, sondern auch auf den Handlungsverlauf. Je nachdem, wie ihr euch entscheidet, entgehen euch zirka 25 Prozent der Hintergrundgeschichte. Für Wiederspielbarkeit ist also gesorgt. Mit Geduld und Zeit lässt sich natürlich positives Karma auch wieder in negatives verwandeln und umgekehrt. Es gibt hier lediglich eine Ausnahme: Die Entscheidung für Eis- (gut) oder Feuer-Fähigkeiten (böse) ist nicht umkehrbar.

Technik:
Technisch ist Infamous 2 seinem Vorgänger klar überlegen, obwohl noch die gleiche Engine unter der Motorhaube schlummert. New Marais beispielsweise ist schön designt und bietet mit seinen unterschiedlichen Vierteln viel Abwechslung. Auch die Kampfanimationen und die Mimik der Charaktere sind größtenteils gut gelungen. Abstriche müssen lediglich bei einigen unscharfen Texturen und grob aufgelösten Spezialattacken gemacht werden. Was die deutsche Synchronisation anbelangt, wurde ebenfalls solide Arbeit geleistet. Wer es trotzdem lieber auf Englisch mag, kann die Sprache ganz bequem in den Optionen umstellen – vorbildlich!

Editor:
Man kennt es bereits von LittleBigPlanet 2: In Infamous 2 erstellt ihr eigene Missionen oder gar Minispiele, ladet das Ganze hoch und könnt es von der Community bewerten lassen. Damit nicht ganz New Marais mit bunten Community-Level-Symbolen vollgepflastert wird, gibt es eine Vielzahl an Filtern.

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10.06.2011 18:18 Uhr
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Mitglied
Bewertung: 0
11.06.2011 22:55 Uhr
das stimmt, das ende von teil eins war schon ein richtiger hammer und ist auch hauptsächlich dafür verantwortlich das ich mich von anfang an für teil 2 interessiert habe, obwohl ich teil eins eigentlich nur mittelmäßig fand.
Gelöscht
Bewertung: 0
11.06.2011 13:23 Uhr
Ich fand den Vorgänger schon sau geil und von daher war es klar, dass egal wie gut der zweite Teil wird ich mir den holen muss. Alleine das Ende des ersten teils war so genial. Das war richtig ein WoW-Moment in einem Videospiel. Von daher war es ganz klar für mich. Und ich habe den kauf bis jetzt nicht bereut 
Mitglied
Bewertung: 0
11.06.2011 12:12 Uhr
ich mag diesen move mit dem man die sachen schweben und dann werfen kann^^

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