Brink (PS3)

Release:
13.05.2011
Genre:
Action
Publisher:
Bethesda Softworks

Brink: Test des ambitionierten Ego-Shooters von Splash Damage - Update mit Wertung

18.05.2011 11:19 Uhr
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Neu
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Brink im Test: Wir klären in unserem Review, ob das Vorhaben der Entwickler, mit Brink eine anspruchsvolle Shooter-Symbiose aus Einzelspieler- und Mehrspielermodus zur kreieren, aufgeht und welche Aspekte von Brink uns überzeugen können.

Brink im Test für PS3 und Xbox 360: So spielt sich der neue Shooter, der den Singleplayer- mit dem Multiplayer-Modus verschmelzen will. Brink im Test für PS3 und Xbox 360: So spielt sich der neue Shooter, der den Singleplayer- mit dem Multiplayer-Modus verschmelzen will. [Quelle: Bethesda] Update: Auch den Multiplayer-Modus von Brink konnten wir mittlerweile ausführlich testen und reichen mit diesem Update unsere Wertung nach. Derzeit ist der Spaß im Multiplayer-Modus zwar definitiv vorhanden, allerdings leidet das Spiel noch unter Kinderkrankheiten. Während der Serverbrowser gut funktioniert, war die Stabilität ein Problem, Verbindungsabbrüche waren häufig an der Tagesordnung. Vor allem im Koop-Modus und beim Spielen mit Freunden kam es häufig zu Problemen. Private Sessions etwa sind nur möglich, wenn ihr eigenhändig bestimmte Ports in eurem Router freigebt. Außerdem ist das Einladen von Freunden in bereits bestehende Spiele zu kompliziert. Andere Spiele wie Bad Company 2 sind Brink da ein gutes Stückchen voraus.

Das größte Problem von Brink wird neben dem zähen Einstieg und der Inkompatibilität mit dem Massengeschmack vor allem die Langzeitmotivation sein. Denn Maximallevel 20 erreicht ihr in Windeseile, ebenso schnell schaltet ihr sämtliche Extras, Klamotten und Frisuren frei. Und was dann? Für eure Einsätze bekommt ihr lediglich Erfahrungspunkte, es wird nicht mal eine Kill-Death-Ratio (also das Verhältnis von Abschüssen zu eigenen "Toden") erfasst. Erfahrungspunkte benötigt ihr aber ab Level 20 nicht mehr. Bleibt also nur, um des Sieges willen zu spielen. Das mag vielen Menschen reichen, angesichts von Vorreitern wie der Call of Duty-Serie oder der Langzeitmotivationsbombe Battlefield: Bad Company 2 ist das aber einfach nicht mehr genug. Trotzdem macht Brink mit etwas Eigeninitiative online eine Menge Spaß und ist zwar sperrig, aber herrlich anders. Damit erreichen die Macher sicher nicht den Massenmarkt. Fans wird Brink dennoch finden.

Original: Brink spielt nach einer globalen Apokalypse, welche die schlimmsten Befürchtungen von Umweltschützern zu bestätigen scheint. Die Polkappen sind abgeschmolzen, ein Teil der Bevölkerung konnte sich auf einer schwimmenden Stadt in Sicherheit bringen, der Arche. Allerdings ist dort alles andere als Friede, Freude, Eierkuchen angesagt: Statt sich zu vertragen, bekämpfen sich die Überlebenden in zwei Fraktionen. Angehörige des Widerstands wollen so schnell wie möglich von der Insel flüchten. Dagegen wollen die Sicherheitskräfte das mit allen Mitteln verhindern. Egal, welcher Fraktion Ihr Euch anschließt: Am Ende sprechen immer die Waffen. Brink kommt übrigens nicht nur mit einer fortlaufenden Handlung daher, sondern gleich mit zwei (für jede Partei eine) sowie mit zwei zusätzlichen Was-wäre-wenn-Szenarien pro Storyline. Für einen Einzelspielerdurchlauf – Bots, die automatisch jede Partie auf 16 Spieler auffüllen, machen es möglich. Dennoch verlangt Brink den Spielern einiges ab – deswegen ist die spannende Frage zu klären, wie Brink sich über das Internet spielt.

Zu Boden gehende Gegner in Brink leben bis zum Respawn oder zur Heilung weiter. Zu Boden gehende Gegner in Brink leben bis zum Respawn oder zur Heilung weiter. [Quelle: ] Die Antwort ist: Gut, denn erstens finden die Gefechte beider Handlungsstränge auf jeweils denselben Schauplätzen statt. Bedeutet: Die Schlacht, die die Rebellen am ersten Tag des Aufstandes schlagen, entspricht, von der Erzählperspektive abgesehen, dem Gefecht, das aufseiten der Sicherheitstruppen am ersten Tag ansteht. Clever. Hinzu kommt, dass Spieler die einzelnen Missionen, die man in anderen Genrevertretern wohl eher als "Karten" bezeichnen würde, freilich auch wild durcheinander spielen können - wer die Handlung einmal durch hat, ist ja auch nicht mehr auf die richtige Reihenfolge zum Verständnis angewiesen. Optionen wie "Koop", "Nur-mit-Freunden" und "Bot-Schwierigkeitsgrad" sind ebenfalls vorhanden. Die Grenze zwischen Offline- und Online-Spiel ist hier fließender. Es gibt zwar Waffen und Belohnungen für erlegte Gegenspieler, jedoch sollte euer Hauptaugenmerk auf dem Erfüllen von Zielen liegen. So gewinnt nicht das Team, das in einer bestimmten Zeit mehr Gegner ausknockt, sondern die Mannschaft, die innerhalb des Zeitlimits ihre Missionsziele erfüllt. Davon gibt es pro Karte etwa drei bis fünf, wobei immer ein Team als Angreifer und eines als Verteidiger agiert. Das Schöne dabei: Die Ziele sind recht abwechslungsreich und reichen von Hacken über Sprengen bis hin zu Eskortieren - allerdings gibt es pro großer Aufgabe auch immer eine Reihe von weniger bedeutsamen Nebenaufgaben. Wer wo gerade was erledigen kann, muss oder sollte, regelt das Kommandorad, das euch bei einem Druck auf "Oben" auf dem Digipad schnell einen Überblick gibt, wie ihr am besten zum Teamerfolg beitragen könnt.

Die Brink-Waffen unterscheiden sich angenehm stark in Streuung, Schaden, Klang etc. Die Brink-Waffen unterscheiden sich angenehm stark in Streuung, Schaden, Klang etc. [Quelle: ] Allerdings sind die Nebenaufgaben nicht ganz so variantenreich. Freilich - und das ist heutzutage bei derartigen Spielen schon fast eine Selbstverständlichkeit - braucht es für die verschiedene Aufträge jeweils bestimmte Spielerklassen: MG-Nester baut eben nur der Mechaniker, Sprengladungen sind das Spezialgebiet des Soldaten und so weiter. Ist für eure Klasse gerade nichts zu tun, sucht ihr einen Kommandoposten auf und wechselt flugs in einen anderen Beruf. Auch greift ihr an solchen Stationen auf euren persönlichen Waffenschrank zu, nicht aber auf die unzähligen Waffenanbauten - dafür müsst ihr ins Menü zurück. Das finden wir etwas umständlich, genau wie die Menüführung im Anbaumenü: Habt ihr eine neue Waffenaufwertung, zum Beispiel zusammengeklebte Magazine zum schnelleren Nachladen oder ein Unterlauf-Granatwerfer, freigeschaltet, so müsst ihr diese an jedem Schießeisen, an dem sie zum Einsatz kommen soll, einzeln auswählen - eine Option "An allen kompatiblen Waffen anbringen" hätte hier für Komfort gesorgt. Überhaupt mangelt es bei der Vielzahl an Knarren ein klein wenig an Übersicht. Dafür aber unterscheiden diese sich in Klang und Handhabung angenehm stark, sodass es auch tatsächlich Spaß macht, sich einmal quer durchs Arsenal zu ballern. Schießen in Brink ist nicht wie Schießen in Call of Duty oder Battlefield. Gegner fallen nicht beim ersten Treffer einfach um, weniger erfahrene Schützen brauchen oft sogar mehr als ein Magazin pro Widersacher. Auch richtet der Granatwerfer überraschend wenig Schaden an, würfelt die Spielfiguren aber immerhin so durch die Gegend, dass sie kurzzeitig zu wehrlosen Opfern für Teamkollegen werden.

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18.05.2011 11:19 Uhr
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Mitglied
Bewertung: 0
30.07.2011 11:01 Uhr
maaan!
das game ist so was von geflopt!
So schlecht ey.
10 - 15 euro sind ok aber auf keinen fall 50!
gott sie dank habe ich es nur bei meinem Kumpel getestet.;D
Mitglied
Bewertung: 0
19.06.2011 01:39 Uhr
Grottenschlechtes Drecksspiel. Zum glück habe ich es mir vorher in meiner Stammvideothek ausgeliehen (und am gleichen Tag wieder zurückgegeben) um es zu testen. Ganz ehrlich, ich bereue es die 1,30 EUR verschwendet zu haben die ich in der Videothek für dieses Drecksspiel hinblättern musste!!!
Gelöscht
Bewertung: 0
31.05.2011 21:20 Uhr
Ich finde das Spiel ziemlich geil,
vorallem die vielen Möglichkeiten mit Hacken etc. sind echt geil.
Was mich grade ein bisschen erschreckt ist, das man nur bis LV. 20 kommt.
Habe heute angefangen zu spielen und bin schon fast LV. 15. :huh:
Aber für 30 Euro kann man sich in der Sache nicht beschweren.:hoch:

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http://www.gamesaktuell.de/Brink-PS3-232020/Tests/Brink-Test-des-ambitionierten-Ego-Shooters-von-Splash-Damage-Update-mit-Wertung-823947/
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