Jetzt schon zum halben Preis erhältlich! Wir haben den grafisch grandiosen Action-Kracher unter die Lupe genommen - hier unser Testergebnis!
Quelle: Capcom
Test/Review: Devil May Cry 4
Der Sohn des legendären Höllenfürsten Sparda hat zwar nichts von seiner Coolness und seinem Witz verloren, doch sehen das die Besucher des Gottesdienstes im Örtchen Fortuna etwas anders. Verständlich, schließlich stürzt der grauhaarige Mantelträger gänzlich uneingeladen durch das gläserne Kirchendach direkt vor den riesigen Altar und pustet dem völlig verdutzten Hochwürden hemmungslos das Lebenslicht aus – und das am Ehrentag Spardas! Retter in der Not ist Ritter Nero, der sich dem scheinbar verwirrten Dante in den Weg stellt.
Nach einer kurzen Auseinandersetzung und ein paar spektakulären Kampfsequenzen, die gleichzeitig als Tutorial dienen, verschwindet Dante im Nirgendwo. Klingt seltsam? Ist es in der Tat. Dabei ist dieser Auftritt nur der Auftakt der 20 Kapitel umfassenden und mitunter etwas konfus erzählten Geschichte.
Aber vielleicht wird die Story in Actionspielen auch überbewertet. Einigen wir uns einfach darauf, dass die typisch japanische Erzählung klassische Themen der Manga- und Anime-Kultur verwurstet: die einzig wahre Liebe, ungebremster religiöser Größenwahn und natürlich die allseits beliebte Apokalypse. Werfen Sie einfach alles in einen Topf, streuen Sie ein paar heroische Helden ein, einen Haufen fanatische Bösewichte sowie einige holde Weiblichkeiten von unschuldig schön bis verdorben sexy – und fertig ist der Action-Firlefanz!
Führungswechsel?
Und den entfachen Veteran Dante und Jungspund Nero gemeinsam! Zwar schnetzelt sich der „Kleine“ anfangs fast im Alleingang durch die fantasievoll gestalteten Monsterhorden, doch kurz nach der Hälfte kehrt der in Ungnade gefallene Dante überraschenderweise zurück. Figurenwechsel ist angesagt! Für den Actionfan bedeutet das dank der unterschiedlichen Kampfstile natürlich Abwechslung satt. Dante setzt im Eifer des Gemetzels auf verbesserte Versionen seines berühmten Schwertes oder verpasst dem teuflischen Ungeziefer mit Ebony und Ivory eine tödliche Bleimassage.
Auch die vier Kampfstile Trickster, Royal Guard, Gunslinger, und Sword Master gehören wieder zum Standard-Repertoire. Neuling Nero nutzt seinen geliebten Trommelrevolver Blue Rose und den Einhänder Red Queen. Letzterer ist wohl eine der absurdesten Waffen, die je Einzug in ein Actionspiel gefunden hat.
Ausgestattet mit einen Motorradgriff und Einspritzsystem (!) lädt Nero die Klinge per Knopfdruck auf, bis sie in leuchtendem Rot warnend schimmert. Heftige Hiebe sind die Folge! Seine mächtigste Waffe ist aber der neue Devil Bringer, seine rechte Hand, die sich dank eingenistetem Dämon zur tödlichen Powerpranke entwickelt. Mit der tollen manuellen Zielerfassung peilen Sie Dämonen an, ziehen diese mit dem Devil Bringer heran und wemmsen im Sekundentakt auf die schaurig-schönen Leiber ein.
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