Mit Flipper und Konsorten hopsen wir durch Reifen, kicken Bälle und spritzen Zoobesucher patschnass.
Die Zoobesucher erfreuen sich an Tiershows und spenden Geld. Schade, dass wir ihnen außer neuen Fressbuden nicht mehr bieten können.
Warum immer nur die Nase am Aquarium platt drücken? Jetzt können wir mit Zoo Tycoon 2: Marine Mania Wassersäuger wie Belugas und Delfine selbst verhätscheln. Am grundlegenden Prinzip des Zoomanagements ändert sich dabei nichts. Wir bauen Aquarien, suchen über das Landschaftsmenü die passende Umgebung aus. Hängen Fischköder und Seetangnetz ins Wasser, bevor wir die Tierchen in ihre neue Heimat entlassen.
Bis auf die 20 neuen Arten gibt’s im Bereich Parkgestaltung wie schon im Addon Abenteuer Afrika kaum Neues: ein paar Lampen, Souvenirstände und Fressbuden für Parkbesucher. Das war’s.
Flieg’ Willy
Richtig neu ist die Trainingsfunktion, mit der wir die Wasserplanscher ausbilden, damit sie in Shows auftreten und so Geld in unsere leeren Kassen spülen.
Wollen wir beispielsweise einen Orca trainieren, klicken wir erst das Tier an, dann auf den Ausbildungsknopf im Infofenster. Schon wird uns eine Vielzahl an möglichen Tricks angezeigt: Rollen, Bälle anstupsen, durch die Luft hopsen. Je öfter wir die Tiere trainieren, desto mehr Kunststücke schalten wir frei.
Die Trainingseinheiten werden zunehmend schwieriger. Wer keine Lust auf akrobatische Fingerverrenkungen hat, stellt einen Tiertrainer ein.
Wenn sich das Übungsmenü öffnet, dann wird uns eine gelbe Strecke angezeigt, der wir mit der Maus folgen müssen. Wollen wir ein Kunststück noch mal trainieren, dann wird die Strecke dünner, wir müssen sie schneller abfahren und dann auch noch Pfeil- und Maustasten drücken. Ein hübsches Minispiel im Tierparkeinerlei. Schön wär’s, wenn wir das mit Landlebewesen auch machen könnten.
Roll’ Bally
Es gibt drei neue Kampagnenmissionen, die sich sehr an denen des Hauptprogramms und der anderen Addons orientieren: Tiere fotografieren, Tiere züchten, Tiere auswildern. Langweilig! Und so unspannend wie das verbesserte Physiksystem der Spielzeuge.
Immerhin sind die Tiere intelligent und verhalten sich realistisch, was man von den Mitarbeitern im Zoo nicht unbedingt behaupten kann. Die stehen noch immer einfach rum, weil sie zum Beispiel einen Kothaufen nicht erreichen können. Schön, dass Ihnen das Programm das sagt. Einen Grund für das Nichterreichen des Haufens wird Ihnen aber immer noch nicht genannt.
