ZigZag

Test

Für den unheilbar an Krebs erkrankten Singer (John Leguizamo) ist der 15-jährige Autist ZigZag (Sam Jones III) wie ein kleiner Bruder.

Bevor Singer stirbt, will er den Knaben auf ein Leben ohne ihn vorbereiten. Keine leichte Aufgabe, denn ZigZag ist dabei, sich seine Zukunft zu verbauen. Um die Miete bezahlen zu können, hat ZigZag aus dem Safe seines Chefs (Oliver Platt) Geld gestohlen, das ihm wiederum von seinem prügelnden Vater (Wesley Snipes) abgenommen wurde. Singer muss dringend einen Weg finden, das entwendete Geld zu ersetzen.

Trotz des Mini-Budgets von knapp 3 Millionen US-Dollar konnte "Blade"-Drehbuchautor David S. Goyer für sein Regiedebüt Wesley Snipes als Darsteller gewinnen.

Die DVD-Austattung fällt recht spartanisch aus. Ein Making of oder einen Blick hinter die Kulissen gab es zwar in der US-Fassung auch nicht, dafür wurde dort ein sehr aufschlussreicher Regiekommentar mitgeliefert. Von diesem fehlt auf der Code-2-Fassung jede Spur.

Die einzigen Special Features sind ein Kinotrailer zu "ZigZag" in englischer Sprache sowie Filmo- und Biografien von Cast & Crew.FE

Fazit

Film-Check: Auch wenn "ZigZag" nur so vor stereotypen Charakteren wimmelt, überzeugt das Drama durch seine glaubwürdig inszenierte Geschichte und die überzeugenden Leistungen der Darsteller.
DVD-Fazit: In der Adaption von Landon J. Napoleons gleichnamigem Roman ist nicht nur Wesley Snipes sehenswert. An der DVD gibt es wenig auszusetzen. Bild und Ton sind mehr als angemessen. Nur die Boni lassen zu wünschen übrig.

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