Ab 18: YouTube will brutale Szenen aus Videospielen nur noch volljährigen, eingeloggten Usern zeigen
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YouTube hat eine Überarbeitung der Jugendschutz-Richtlinien angekündigt. Bestimmte Gaming-Inhalte sollen nur noch für erwachsene Nutzer sichtbar sein.
YouTube ist eine extrem wichtige Plattform für Videospiele. Studios teilen dort Trailer und Gameplay-Material und viele Content Creator laden dort eigene Let's Plays und Streams hoch. Jetzt hat Google eine Verschärfung der Jugendschutz-Richtlinien von YouTube angekündigt, die am 17. November 2025 in Kraft treten wird.
Bestimmte Spielinhalte können dann dazu führen, dass ein Video nur noch für volljährige und eingeloggte Nutzer verfügbar ist. Im Fokus stehen dabei Folterszenen oder Szenen mit massiver Gewalt gegen Nichtkombattanten. Die Dauer sowie die Art und Weise der Darstellung solcher Szenen haben aber ebenfalls einen Einfluss auf die Altersbeschränkung.
YouTube verschärft Jugendschutz-Richtlinien
Bisher waren Videospiele größtenteils von den Beschränkungen ausgenommen. Solange klar ersichtlich ist, dass es sich um fiktives Material handelt, gab es in der Regel auch keine Probleme. Das könnte sich in naher Zukunft ändern und somit einen großen Einfluss auf die Arbeit vieler Webvideoproduzenten haben.
In einem Blog-Eintrag geht YouTube näher auf die Änderungen ein. Die neuen Richtlinien beziehen sich dabei explizit auf Szenen mit realistisch aussehenden, menschlichen Figuren. Wie lange explizite Gewalt gezeigt wird, ob diese speziell herangezoomt wird oder im Mittelpunkt eines Videos steht, hat einen Einfluss auf eine mögliche Altersbeschränkung.
Die neuen Richtlinien gelten dabei nicht nur für neue Videos, sondern werden auch rückwirkend angewendet. Es ist also möglich, dass bei manchen Content Creatorn schon bald ein großer Teil der Bibliothek plötzlich "ab 18" ist. Die Video-Ersteller haben die Möglichkeit, etwa mit Blur-Effekten gegen eine solche Einschränkung vorzugehen.
Welche Szenen und Spiele davon betroffen sind, muss sich erst noch zeigen. Bei den explizit genannten Szenen denken viele vermutlich direkt an die berühmten Folterszenen aus Call of Duty oder an GTA. Gerade in Rockstars Open-World-Spielen ist es möglich, unbeteiligte NPCs reihenweise umzubringen, ohne dafür bestraft zu werden. Gleichzeitig ist etwa GTA Online aber auch eines der Spiele, die auf Plattformen wie YouTube mit am meisten gespielt werden.
Quelle: Google
