Bastelstunde im Gelände: In Xpand Rally werkeln Sie an Ihrer Karriere und an Ihrem Offroad-Renner.
Die ersten Karrierestrecken bestehen zum Großteil aus asphaltierten Passagen. Im Hintergrund: ein Gegner als Geisterwagen.
Rennspiele abseits befestigter Straßen gibt es zwar nicht wie Sand am Meer, aber mit schöner Regelmäßigkeit erscheinen immer neue Interpretationen des altbekannten Themas. Während die Rallye-Gemeinde sehnsüchtig auf die Rückkehr der Offroad-Referenz Colin McRae wartet, schieben die Macher von Techland jetzt Teil zwei von Xpand Rally mit dem wenig originellen Untertitel Xtreme auf die Strecke.
Alter Bekannter
Wie beim VW: Den Tuning-Bildschirm haben die Entwickler komplett aus ihrem letzten Rennspiel GTI-Racing übernommen.
Grafik und Menüführung ähneln Techlands letztem Rennspiel GTI Racing wie ein Stollenreifen dem anderen. Auch Xpand Rally bietet einen Tuningmodus, in dem wir unserem Auto größere Turbolader, kräftigere Bremsen oder ein verbessertes Fahrwerk verpassen. In der Karriere allerdings müssen wir uns solche Zusatzteile erst verdienen. Für jede Platzierung gibt’s Bargeld, das wir entweder in neue Autos oder verbesserte Teile investieren.
Untote Rennfahrer?
Auf der Strecke kommt Techlands Standard-Engine namens Chrome zum Einsatz. Wie bei Rallyes üblich, heizen wir alleine und gegen die Uhr über die Strecke. Netterweise zeigt uns das Spiel unseren schnellsten Konkurrenten, der in Form eines Geisterautos mit über die Piste brettert. Klingt bislang ganz nett, finden Sie? Stimmt, aber noch haben wir nicht übers Fahrmodell gesprochen. Das vermittelt weder im Arcade- noch im Simulations-Modus das Gefühl, mit einem Rallyauto über die Piste zu heizen. Die Karren reagieren mal giftig, mal träge, ohne dass uns das Spiel fühlen lässt, warum.
