Xenoblade Chronicles 3 Einsteiger-Guide - Seite 3
Tipp
In unserem Einsteiger-Guide für Xenoblade Chronicles 3 erklären wir euch, wie das Kampfsystem funktioniert und geben weitere Tipps für das neue Abenteuer.
Am 29. Juli 2022 erschien Xenoblade Chronicles 3 ganze zwei Monate vor dem ursprünglich geplanten Releasetermin. Wenn ihr bereits die Vorgänger gespielt habt, werdet ihr einige Details wiedererkennen, da der neue Teil die beiden Geschichten miteinander vereint. Allerdings ist es kein Problem, wenn ihr neu in die Reihe einsteigen wollt, da Vorkenntnisse nicht zwangsläufig nötig sind. Wir haben uns das Spiel ausführlich für euch angeschaut und in unserem Test zusammengefasst, warum es eines der besten JRPGs für Nintendo Switch ist.
Denn trotz mancher Schwächen überzeugen vor allem die emotionale Geschichte und der große Umfang, da ihr bereits mit den Hauptmissionen 50 bis 60 Stunden beschäftigt sein werdet. Damit ihr euch erfolgreich euren Weg durch Aionios bahnen könnt, haben wir einen Einsteiger-Guide mit verschiedenen Tipps für den perfekten Start parat. Außerdem erklären wir euch das recht komplexe Kampfsystem und die verschiedenen Möglichkeiten, die es mit sich bringt. Weiter geht's mit den Taktiken, Angriffsketten und der richtigen Vorbereitung!
In diesem Artikel
Taktiken: Alle auf mein Kommando!
Quelle: PC Games
Mit Fusionsangriffen steigert ihr die Synchronisationsstufe des Ouroboros. Dadurch werden manche Angriffe stärker und bekommen neue Effekte.
Egal welchen Charakter ihr gerade spielt, er wird für den Augenblick zur Hauptfigur. Deshalb stehen euch auch verschiedene Taktiken zur Verfügung, mit denen ihr Einfluss auf die Aktionen eurer Gefährten nehmt. Das klingt allerdings spektakulärer, als es in Wirklichkeit ist. Zum einen dürft ihr bestimmen, ob sich das Team auf Kombos mit Explosion oder Schmettern konzentriert, oder beides einsetzen darf.
Zum anderen gibt es eine ähnliche Option mit Fusionstechniken, bei denen die Priorität der Gruppenmitglieder darauf liegt, die Synchrostufen zu steigern. Dann könnt ihr ihnen noch befehlen, sich auf den gleichen Gegner wie ihr zu fokussieren, wenn mehrere Feinde vor euch stehen. Dazu kommt die Möglichkeit, alle um sich herum zu versammeln.
In dem Moment greifen sie dann zwar nicht an, es eignet sich aber gut, wenn ihr euch neu positionieren wollt. Es handelt sich also nicht um spielerisch relevante Taktiken, wie es sie in anderen JRPGs gibt. Dort lassen sich dann der Kampfstil oder das Verhalten in bestimmten Situationen vorgeben. Trotzdem sind die Funktionen ganz praktisch, wenn ihr eine bestimmte Strategie verfolgt.
Es handelt sich also nicht um spielerisch relevante Taktiken, wie es sie in anderen JRPGs gibt. Dort lassen sich dann der Kampfstil oder das Verhalten in bestimmten Situationen vorgeben. Trotzdem sind die Funktionen ganz praktisch, wenn ihr eine bestimmte Strategie verfolgt.
Angriffsketten leichtgemacht
Die Angriffsketten kennen wir bereits aus den vorherigen Teilen, sie funktionieren allerdings ein wenig anders als gewohnt. Mit der Zeit und erfolgreichen Angriffen füllt sich die Leiste, durch die ihr eine solche Kette aktivieren könnt. Von da an ist taktisches Denken gefragt, damit ihr möglichst viel Schaden austeilt. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, das Manöver erfolgreich durchzuführen. Das Prinzip bleibt immer gleich: Vor jeder Runde entscheidet ihr euch für eins von drei Kommandos, das ausgeführt werden soll und bei Erfolg besondere Effekte mit sich bringt.
Mit jedem Angriff füllt sich eure Taktikleiste mit Punkten. Sobald diese 100 überschreiten, wird das Kommando ausgelöst und eine neue Runde startet; vorausgesetzt ihr habt noch Charaktere übrig. Überlegt euch gut, wann ihr wen losschickt, da die Klassen unterschiedliche Vorteile mit sich bringen. Überlasst ihr Angreifern den ersten Zug, bekommt ihr Bonuspunkte. Heiler haben dagegen den Vorteil, dass sie die Punkteleiste nicht über 99 anheben. Das kommt deshalb gelegen, da ihr das Kommando mit einer möglichst hohen Zahl abschließen wollt und so noch jemanden einsetzen könnt.
Quelle: PC Games
Erfüllt ihr die Voraussetzungen, lässt sich während der Angriffskette ein Ouroboros-Kommando einsetzen, das besonders viel Schaden anrichtet.
Verteidiger greifen am besten als letztes an, da ihr so einen Charakter für die nächste Runde zurückbekommt. Außerdem winken zusätzliche Punkte, wenn die Rolle der eingesetzten Figur mit der des aktuellen Kommandos übereinstimmt oder wenn beide aus der gleichen Nation stammen. Mit der Zeit bekommt ihr ein gutes Gefühl dafür, wen ihr wann einsetzen solltet. Habt ihr die beiden Kommandos eines entsprechenden Paares erfolgreich über die Bühne gebracht, könnt ihr ein Ouroboros-Kommando einsetzen. Dabei kommen beide Partner zum Zug, weshalb sie besonders stark sind, im Gegenzug endet die Angriffskette danach automatisch.
Eine Ausnahme gibt es: Habt ihr die Kette aktiviert, während ihr euch in der Ouroboros-Form auf der dritten Synchronisationsstufe befindet, dürft ihr das Kommando direkt einsetzen und sogar eine zweite Variante hinterherschieben, bevor ihr zurück in den Echtzeit-Kampf geworfen werdet.
Gut vorbereitet ist halb gewonnen
Damit ihr euch optimal ausgerüstet in die Kämpfe stürzen könnt, solltet ihr euch regelmäßig Zeit nehmen, um die Charaktere neu auszustatten. Dazu zählt neben dem Wechsel der Klassen auch das Schmieden und Ausrüsten verschiedener Juwelen, die unterschiedliche Boni gewähren. Neben den Techniken lassen sich auch Talente austauschen, die ebenfalls eure Fähigkeiten verbessern.
Über den Seelenbaum schaltet ihr neue Fähigkeiten für die sechs verschiedenen Ouroboros-Formen frei, damit ihr möglichst viel aus der kurzen Zeitspanne rausholen könnt. Klassische Ausrüstungsgegenstände, die ihr entweder in der Spielwelt finden oder bei Händlern kaufen könnt, gibt es natürlich auch wieder. Gerade auf die größeren Bosskämpfe solltet ihr euch gut vorbereiten, die haben es mitunter in sich.
