Xbox hat viel zu tun: Erste Schritte in die richtige Richtung nach schlechten Quartalszahlen
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Schwache Hardware-Zahlen, sinkende Umsätze: Xbox steht unter Druck. Microsoft reagiert mit Preissenkungen und neuem Fokus auf die Kernfans.
Microsoft wächst, aber nicht überall. Während der Konzern insgesamt ein starkes Quartal hinlegt, zeigt sich die Gaming-Sparte im neuen Quartalsbericht (1. Januar bis 31. März 26) deutlich angeschlagener. Besonders die Xbox-Hardware gerät unter Druck: Die Umsätze sind im Jahresvergleich um satte 33 Prozent eingebrochen.
Xbox-Hardware schwächelt deutlich
Auch bei Spielen und Services läuft es bei Microsoft nicht rund. Die Gaming-Einnahmen insgesamt sinken um sieben Prozent, Inhalte und Dienste verlieren fünf Prozent. Microsoft verweist auf ein außergewöhnlich starkes Vorjahresquartal, doch die Zahlen untermauern nachlassende Dynamik. Preiserhöhungen bei den Konsolen dürften ihren Teil dazu beigetragen haben.
Trotz rückläufiger Umsätze meldet Microsoft aber auch neue Rekorde bei monatlich aktiven Xbox-Spielern und Streaming-Kunden. Die Plattform wächst also weiter. Nur gelingt es offenbar nicht, mit diesem Wachstum entsprechenden Umsatz zu generieren.
Xbox-Chefin will zurück zu den Kernfans
Die neue Xbox-Chefin Asha Sharma spricht auf X offen von verfehlten Erwartungen. Wachstum und Umsatz hätten die eigenen Ziele nicht erreicht. Ein stärkerer Fokus auf bestehende Nutzer und Kernfunktionen ergeben sich daraus als Konsequenz. Auch CEO Satya Nadella betont (via Tom Warren auf X), dass man sich wieder stärker an den Bedürfnissen der Community orientieren wolle.
Erste Schritte sind bereits sichtbar. Microsoft hat die Preise für den Game Pass gesenkt. Damit reagiert das Unternehmen offenbar direkt auf Feedback und versucht, Kunden wieder anzulocken. Parallel arbeitet Xbox natürlich schon an der nächsten Konsolengeneration. Unter dem Codenamen "Project Helix" entsteht bei Microsoft bekanntermaßen neue Hardware, die laut Unternehmensangaben technisch führend werden soll.
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Quelle: Microsoft
