Filme, die in der Wildnis spielen, gibt es viele. Zu sehen sind darin meist Jagdszenen aus nordamerikanischen Wäl-dern, bei denen Menschen entweder hinter Tieren und anderen Menschen her sind -- oder aber vor diesen weglaufen müssen. Wenn dazu der Kameramann die umgebenden Landschaften dementsprechend fotografisch in Szene setzt, steht einem kurzweiligen Vergnügen wenig im Wege. Gelungene Genre-Beiträge der letzten Jahre waren z.B. "Auf Messers Schneide" (1997) oder "Die Stunde des Jägers" (2003).
Bereits 1997 versuchte sich die 1970 in Nevada geborene Mädchen Amick in Flora und Fauna. Als Julie Clayton kümmert sie sich zusammen mit ihrem Partner Don (Richard Joseph Paul) um den Bären-Bestand im Wald. Leider treibt ein brutaler Wilderer sein Unwesen, der Dutzende der Petze illegal erlegt. Unterstützt von unsympathischen FBI-Typen macht sich das Pärchen auf die Suche nach dem Schurken. Der kennt jedoch keine Gnade, ballert alle über den Haufen und entkommt.
Schwer verletzt bleibt Julie als einzige Überlebende zurück. Im Polizisten Nick Rollins (Graham Greene) findet sie einen Therapeuten, der sie durch die Reha begleitet. Natürlich kennt Julie in Wahrheit aber nur ein Ziel: Rache für ihre Wunden an Körper und Seele. PK n
