World of Warcraft: Vorbereitung ist alles - das erwartet euch in WoW Classic
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Wenn im Sommer die Classic-Server von World of Warcraft an den Start gehen, wird sich im Vergleich zum "normalen" Spielbetrieb so einiges ändern. Damit ihr nicht ganz unvorbereitet ins Abenteuer zieht, haben wir die wichtigsten und interessantesten Besonderheiten in einer Übersicht zusammengefasst.
Sollte alles nach Plan verlaufen, gehen im Sommer dieses Jahres die offiziellen Classic-Server des Online-Rollenspiels World of Warcraft (jetzt kaufen ) an den Start.
Während also bei den MMO-Veteranen und Fans der ersten Stunde die Vorfreude bereits ins Unermessliche steigt, wissen gerade die jüngeren Spieler vielleicht nicht so genau, was so alles auf sie zu kommt. Okay, die kompletten Features und Inhalte aufzuzählen, würde an dieser Stelle sicherlich den Rahmen sprengen. Doch zumindest die wichtigsten Dinge zum Start der Classic-Server wollen wir euch mit an die Hand geben, damit ihr nicht ganz unvorbereitet in das Abenteuer zieht. Was sind die wichtigsten Änderungen gegenüber der aktuellen Version von World of Warcraft? Worauf müsst ihr euch einstellen? Hier eine kleine Übersicht:
Ihr braucht viel Zeit
Während sich WoW heutzutage mitunter spielt wie ein MMO auf Drogen, ging es zu Classic-Zeiten deutlich gemächlicher zur Sache. Genau das
Quelle: buffed
woW Classic war ein Zeitfresser, einen Raid von 40 Spieler zusammenzubekommen, war eine Mammutaufgabe.
erwartet euch auch auf den entsprechenden Servern. Einige Beispiele gefällig? Da die Questpfade in den einzelnen Regionen nicht so optimiert waren wie es mittlerweile der Fall ist, müsst ihr mitunter lange Strecken zurücklegen - anfangs noch zu Fuß. Reittiere gibt es erst ab Level 40 und sind in Relation zu euren Einnahmen relativ teuer. Fliegende Reittiere gibt es im Classic-Universum schon mal gleich gar nicht, so dass ihr auf zusätzliche Zeitersparnisse verzichten müsst. Zudem sind die Greifen auf den vorgegebenen Routen deutlich langsamer unterwegs und teilweise nicht sonderlich gut miteinander verknüpft. Zwischen zwei Reisepunkten könnt ihr demnach gut und gerne eine längere Kaffeepause einplanen - oder einfach in aller Ruhe die Ingame-Landschaft bewundern.
Training mit der Waffe
Was einige aktuelle Spieler überhaupt nicht kennen und woran sich andere nur noch schemenhaft erinnern, sind die Waffentalente. Sprich: Ihr müsst den Umgang mit jeder einzelnen Waffen im Verlauf der Zeit aufwerten (skillen). Ähnlich wie bei den Berufen sorgt (fast) jeder Einsatz mit der jeweiligen Waffengattung dazu, dass ihr sie besser führen könnt. Drückt ihr beispielsweise eurem stolzen Ork-Krieger erstmals in seiner virtuellen Laufbahn eine Axt in die Hand, haut er das ein oder andere Mal daneben. Je höher der Waffen-Skill, desto effektiver deren Einsatz im Kampf. Übrigens: Anfangs lernt ihr noch recht schnell. Je näher ihr jedoch an die Obergrenze (Cap) kommt, desto zäher wird der Fortschritt.
Die Qual der Talentwahl
Wer heutzutage einen Charakter in World of Warcraft levelt, darf sich alle 15 Levelstufen für eines von jeweils insgesamt drei Talenten entscheiden. Auf dem Classic-Server funktioniert das anders. Dort hat jede Klasse einen Talentbaum für jede seiner Spezialisierungen, in die er je nach Belieben seine Punkte verteilen kann. Nach jedem Levelaufstieg gibt es einen solchen Punkt. Das ermöglicht euch unter anderem sogenannte Hybrid-
Quelle: buffed
Das Leveln war zäher und langwieriger. Legtet ihr euch mit mehr als einem Gegner an, bedeutete das oft den Besuch beim Geistheiler.
Skillungen - also zum Beispiel ein Gebrechen-Hexenmeister, der auch auf Fertigkeiten aus dem Bereich der Dämonologie zurückgreifen kann. Auf den ersten Blick eröffnet sich euch somit ein breiteres Spektrum an Möglichkeiten. Doch bei genauerer Betrachtung stellt sich heraus, dass es einige wenige "optimale Skillungen" und eine Vielzahl von "Füllertalenten" gibt. Dennoch ist der Freiraum für experimentelle Spieler definitiv vorhanden.
Comeback längst vergessener Gegenstände
Ein aktueller Jäger in World of Warcraft ballert unendlich lange auf einen Bossgegner, um Nachschub an Munition muss er sich nicht den Kopf zerbrechen - Classic-Jäger hingegen schon. Ohne einen ausreichend großen Vorrat an Pfeilen oder anderen Projektilen bleiben Bogen, Armbrust oder Flinte ebenso stumm wie nutzlos. Einen passenden Köcher beziehungsweise Munitionsbeutel braucht es ebenfalls. Doch das sind nicht die einzigen Verbrauchsgegenstände, die auf den Classic-Servern ihr Comeback feiern. Magie benötigen Runensteine, um Portale öffnen zu können. Ohne einen Ankh-Stein können Schamanen keine gefallenen Kameraden wiederbeleben (beim Druiden sind es die passenden Samen), ohne Giftphiolen bleiben die Klingen eines Schurken blank. Hinzu kommen noch weitere Gegenstände wie zum Beispiel die Rüstungsflicken für die Verbesserung der Ausrüstung. Ihr benötigt demnach stets viel Platz in eurem Inventar.
Nicht alle Inhalte von Anfang an
Wenn der Startschuss für die Classic-Server in diesem Sommer fällt, stehen euch längst nicht alle Inhalte zur Verfügung, die so manch einer von euch vielleicht mit den Classic-Zeiten in Verbindung bringt. Stattdessen hat sich Blizzard Entertainment dazu entschieden, die Schlachtzüge schritt- beziehungsweise phasenweise zu veröffentlichen. So sind zum Launch zwar die Pforten zum Geschmolzenen Kern und dem Hort von Onyxia offen. Bis ihr euch jedoch nach Ahn'Qiraj, den Pechschwingenhort oder Naxxramas begeben dürft, wird es etwas dauern. Auch die Schlachtfelder sowie die PvP-Belohnungen will Blizzard erst zu einem späteren Zeitpunkt einführen.
Keine zusätzliche Kosten
Zum Abschluss ein Punkt der Kategorie "was ihr NICHT erwarten könnt" - und zwar zusätzliche Kosten. Wenn ihr über ein aktives Abonnement von World of Warcraft verfügt, habt ihr gleichzeitig auch Zugang zu den Classic-Servern. Ihr müsst kein weiteres Abonnement abschließen oder eine separate Gebühr bezahlen. Für einen monatlichen Beitrag in gewohnter Höhe erhaltet ihr quasi ein Rundum-Sorglos-Paket.
Werdet ihr euch WoW Classic anschauen? Teilt es uns in den Kommentaren mit!
