World of Warcraft: Spieler solidarisieren sich mit Blizzard-Mitarbeitern

News André Linken
World of Warcraft: Spieler solidarisieren sich mit Blizzard-Mitarbeitern
Quelle: Blizzard

Die Community von World of Warcraft hat sich mit den Blizzard-Angestellten solidarisiert. Letztere hatten gestern zu einer großen Protestaktion in der kalifornischen Zentrale aufgerufen. Im Online-Rollenspiel gab es kurzerhand ähnliche Events.

Im Zuge des aktuellen Sexismus-Skandals rund um Activision Blizzard und Blizzard Entertainment hatten die Angestellten am gestrigen Tag zu einer großen Protestaktion aufgerufen. In der kalifornischen Zentrale vollführten sie einen gemeinschaftlichen "Walkout" und verließen für mehrere Stunden geschlossen das Gelände von Blizzard, um auf diese Weise ein Zeichen zu setzen und einige Forderungen für bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Diese Aktion zog weitere Kreise: Sogar im MMO World of Warcraft haben sich zahlreiche Spieler mit den Blizzard-Angestellten solidarisiert.

Wie unter anderem ein Video von dem Reddit-Benutzer "LullabyGaming" zeigt, hatte sich mehrere Spieler versammelt, um in World of Warcraft (jetzt kaufen ) ebenfalls einen "Walkout" durchzuführen. Zu diesem Zweck trafen sie sich an einem vereinbarten Ort, um sich dann gemeinsam in die Tiefe zu stürzen oder geschlossen ausloggten. Aktionen dieser Art fanden auf mehreren Servern von World of Warcraft auf der ganzen Welt statt und zeigten deutlich, dass viele Spieler auf der Seite der Blizzard-Mitarbeiter stehen. Auf diese Weise hat die Community ein sehr eindrucksvolles Zeichen im Rahmen der großen Kontroverse gesetzt.

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In der Zwischenzeit ist Activision Blizzard darum bemüht, die Wogen wieder etwas zu glätten und größeren Schaden zu vermeiden. So meldete sich vor kurzem der CEO Bobby Kotick mit einem ausführlichen Brief an die Mitarbeiter zu Wort. Darin entschuldigte er sich nicht nur für die zunächst unangebrachten Reaktionen des Unternehmens, sondern versprach gleichzeitig, die Angelegenheit sehr ernst zu nehmen und entsprechende Schritte einzuleiten. Der Sexismus-Skandal hatte übrigens den Aktienkurs von Activision Blizzard einbrechen lassen.

Quelle: Reddit.com

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