WoW: Shadowlands-Hype ist vorbei, sinkende Spielerzahlen
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Der große Hype rund um WoW: Shadowlands ist allem Anschein nach vorbei. Wie aus aktuellen Berichten hervorgeht sinken seit einigen Wochen die Spielerzahlen deutlich - und somit auch die Einnahmen für Blizzard Entertainment.
Als im November des vergangenen Jahres die neue Erweiterung Shadowlands für WoW auf den Markt kam, löste sie einen enormen Hype aus. Zahlreiche Fans kehrten zu dem Online-Rollenspiel von Blizzard Entertainment zurück und sorgten sogar für einen neuen Rekord. Allerdings scheinen die große Euphorie sowie der damit verbundene Ansturm mittlerweile wieder vorbei zu sein.
Das geht aus einem aktuellen Bericht von SuperData Research hervor. Demnach sind die Spielerzahlen vom November 2020 bis zum 2021 um 41 Prozent gefallen. Hierbei sei jedoch angemerkt, dass diese Angabe nicht die Benutzer aus China umfasst. Dem Bericht zufolge tummeln sich mittlerweile wieder fast genau so viele Spieler auf den Servern von World of Warcraft (jetzt kaufen ) wie vor dem Launch von Shadowlands. Gleichzeitig ist auch der Umsatz, den Blizzard Entertainment mit dem Online-Rollenspiel erzielt, um 61 Prozent gesunken. Das hängt mit gekündigten Abonnements und weniger Ingame-Käufen zusammen. Allerdings gibt es diesbezüglich - ebenso wie bei den Spielerzahlen - keine konkreten Angaben.
Das alles kommt jedoch nicht wirklich überraschend, da sich bei den vorherigen Erweiterungen für World of Warcraft stets ein ähnliches Bild ergeben hatte. Auf einen großen Ansturm von Spielern folgte immer ein deutlicher Rückgang. Dem Bericht von SuperData Research zufolge scheint Blizzard für die Zukunft jedoch einen jährlichen Rhythmus für neue Add-ons anzustreben, um diesen Peak öfter zu erreichen - und zwar abwechselnd für World of Warcraft und World of Warcraft Classic. Letzteres erhält in diesem Jahr die Erweiterung The Burning Crusade und dürfte ebenfalls für einen gewissen Hype sorgen.
Quelle: SuperData Research
