World of Warcraft hat laut Mike Morhaime seine soziale Spielerfahrung verloren
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Als World of Warcraft erschien, übertraf es sogar die Erwartungen von Blizzard. Heute sind MMORPGs nicht mehr so populär wie einst. Blizzards Ex-Chef Mike Morhaime erklärt, warum.
Wie Mike Morhaime, ehemaliger Chef bei Blizzard, erklärt, war er damals vom Erfolg des MMORPGs World of Warcraft sehr überrascht. Er hatte vermutet, dass es nur mit einer kleinen Spielerbasis starten würde und sich dann hochkämpfen müsste. Doch die Zahlen zu Beginn übertrafen alle Erwartungen. Heute jedoch haben MMORPGs viel von ihrer Popularität verloren. Mike Morhaime erklärt, warum das seiner Meinung nach so ist.
Keine sozialen Spielerfahrungen mehr?
"Ich denke, das ist eine Frage der Zugänglichkeit und des Zeitaufwands", meinte Morhaime in einem Interview. "Vielleicht gibt es andere Arten von Spielen, welche die soziale Erfahrung noch besser erfassen können. Ich bemerke auch, dass World of Warcraft (jetzt kaufen ) im Laufe der Jahre weniger sozial wurde, weil wir in dem Bestreben, mehr Zugänglichkeit zu erreichen, einige der Gründe beseitigt haben, warum Spieler immer wieder mit derselben Gruppe von Menschen spielen müssen."
Laut Mike Morhaime haben MMORPGs - und dazu zählt er auch WoW - die soziale Spielerfahrung, welche das Genre früher ausgemacht hat, verloren. Heute sollen möglichst viele Personen ein MMORPG spielen können. Alles muss möglichst einfach und auch alleine zu erledigen sein. Das hat nicht mehr viel mit einer sozialen Spielerfahrung zu tun.
Morhaime meint aber nicht, dass man Zugänglichkeit komplett weglassen sollte: "Der Heilige Gral ist es, das Prinzip "leicht zu erlernen, schwer zu meistern" umzusetzen, mit einer flachen Lernkurve, die Menschen an einen Ort bringt, an dem sie sich intensiv mit Inhalten beschäftigen und diese mit anderen Menschen teilen können."
Quelle: WoWHead
