World of Warcraft: Berechnung zeigt massiven Spielerschwund
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Laut dem YouTuber "Bellular" hat das MMO World of Warcraft derzeit mit einem enormen Spielerschwund zu kämpfen. Seine Berechnungen basieren auf verschiedenen Statistiken und zeichnen ein düsteres Bild für das Online-Rollenspiel von Blizzard Entertainment. Ein passendes Video findet ihr in der Meldung.
Es ist schon seit längerer Zeit bekannt, dass World of Warcraft seinen Höhepunkt - zumindest hinsichtlich der Abonnentenzahl - überschritten hat. Dieser Spielerschwund hält auch in der jüngeren Vergangenheit an, wie ein aktuelles Video des bekannten WoW-YouTubers "Bellular" recht deutlich zeigt.
WoW verliert massig Spieler
Der YouTuber hat zwar keine konkreten Spielerzahlen zur Hand, da Blizzard Entertainment diese bereits seit vielen Jahren nicht mehr veröffentlicht. Allerdings nimmt er sich einige öffentlich zugängliche Statistiken zur Hand, um auf deren Basis aussagekräftige Hochrechnungen durchzuführen.
Demnach hat World of Warcraft (jetzt kaufen ) seit dem Launch des Add-ons Shadowlands zahlreiche Spieler verloren. Hatten den ersten Boss im Raid "Schloss Nathria" noch etwas über 44.000 Gilden weltweit auf dem normalen Schwierigkeitsgrad besiegt, waren es beim einige Monate später veröffentlichten Raid "Sanktum der Herrschaft" nur noch knapp über 20.000. Das bedeutet einen Rückgang von 55 Prozent.
Bei den Mythic+-Dungeons wird es noch deutlicher: In der ersten Saison von Shadowlands gab es mehr als 750.000 Dungeon Runs pro Woche. In der Season 2 war diese Zahl auf etwas mehr als 250.000 gesunken. Das ist nur noch ein Drittel des Ausgangswerts.
Welche Bedeutung haben diese Zahlen?
Bellular erklärt in dem Video, dass die Hochrechnungen die aktuelle Lage nicht zu 100 Prozent darstellen können. Es gibt eine große Anzahl an Spielern von World of Warcraft, die kaum oder gar nicht an Raids oder Mythic+ interessiert sind. Dennoch ist zumindest der allgemeine Trend deutlich zu erkennen.
Möglicherweise kann Blizzard Entertainment das Ruder mit dem Release des umfangreichen Updates 9.2 wieder etwas rumreißen. Allerdings lässt es noch bis zum nächsten Jahr auf sich warten.
Quelle: Bellular auf YouTube
