World of Warcraft: Arbeiten liegen wegen Blizzard-Klage nahezu still
News
Derzeit liegen die weiteren Arbeiten an dem Online-Rollenspiel World of Warcraft nahezu still. Grund dafür ist laut Aussage eines Mitarbeiters die aktuelle Kontroverse rund um Blizzard Entertainment in Verbindung mit den Missbrauchsvorwürfen. Das geht auch an der Belegschaft nicht spurlos vorbei.
Derzeit erschüttert die Klage einer kalifornischen Behörde gegen Activision Blizzard beziehungsweise Blizzard Entertainment die Gaming-Branche. Im Fokus stehen dabei Vorwürfe wegen sexueller Belästigung, Diskriminierung und Mobbing. Das hat nicht nur einige ehemalige Mitarbeiter des Entwicklerstudios zu einer Stellungnahme bewegt, sondern geht auch an der aktuellen Belegschaft nicht spurlos vorbei. So sind beispielsweise die Arbeiten an dem MMO World of Warcraft aufgrund dieser Kontroverse beinahe komplett zum Erliegen gekommen.
Das geht aus einem Tweet des Senior System Designer Jeff Hamilton hervor, der bei Blizzard Entertainment an World of Warcraft (jetzt kaufen ) arbeitet. Demnach steht es um die Moral des Teams derzeit wohl sehr schlecht.
"Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich habe nicht alle Antworten parat. Ich kann euch sagen, das derzeit nahezu nicht an World of Warcraft gearbeitet wird, während sich diese Obszönität entfaltet. Und davon profitiert niemand - nicht die Spieler, nicht die Entwickler und auch nicht die Aktionäre. Die Antwort von Activision macht momentan eine Gruppe von Entwicklern ebenso wütend wie traumatisiert, sodass sie nicht dazu in der Lage sind, weiterhin an einem großartigen Spiel zu arbeiten."
Wie prekär die Lage beim Team von World of Warcraft tatsächlich ist und ob wie sich die Kontroverse auf die nähere Zukunft des Online-Rollenspiels auswirkt, bleibt abzuwarten. Die Arbeiten scheinen jedoch wohl ins Stocken geraten zu sein, was logischerweise Konsequenzen für den Release von künftigen Updates haben dürfte.
Quelle: Twitter
