World of Warcraft: Rollenspieler gründen Kampfklubs im Untergrund
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Rollenspieler aus World of Warcraft waren nicht zufrieden mit den PvP-Systemen, welche das Spiel ihnen bietet. Die Spieler gründeten daher kurzerhand ihre eigenen Kampfklubs, welche Fans des Rollenspiels eine spannende Narrative geben sollen.
Wie lautete nochmal die erste Regel des Fight Clubs? Naja, egal.
Das PvP-System aus World of Warcraft ist nicht gerade das Beste. Es gibt nur wenig verschiedene Modi, viele Beschwerden über das Balancing und das Ganze ist auch recht unpersönlich. Vor allem Rollenspieler störten sich besonders am letzten Punkt, weswegen diese nun einige Kampfklubs gegründet haben, um die Sache ein wenig interessanter zu gestalten.
Laut Polygon treffen sich Spieler in dunklen Ecken Sturmwinds, um dort geheime Wrestling-Matches auszutragen. Die Gruppe nennt sich Azeroth Championship Wrestling und organisiert kleine Schaukämpfe für die hiesigen Rollenspieler. Eine gute Geschichte steht hier im Vordergrund und lässt sich gut mit "Kayfabe" aus dem geschauspielerten Wrestling beschreiben.
Des Weiteren gibt es die Azerothian Boxing Association, welche Turniere im Tiankloster in Pandaria veranstalten. Die Kämpfer tragen Namen wie "The Silver Tongued Serpent" und "Rathaniel Shadowsong". Letzterer war bis vor kurzem der amtierende Champion, wurde nun jedoch vom Menschen William Hawke besiegt.
Dieses Rollenspiel-PvP belohnt Spieler weder mit Währung, Ausrüstung, oder hübsch aussehenden Reittieren. Es geht lediglich darum, eine spannende Geschichte zu erzählen und zu erleben. Dies ist in den normalen PvP-Systemen von World of Warcraft (jetzt kaufen ) schlichtweg nicht möglich. Um beispielsweise einem Arena-Kampf beizutreten, meldet man sich in einem Menü für diese an und wird dann in irgendeine Arena in der gesamten Welt teleportiert.
Hier liefert man sich aus Gameplay-Sicht zwar meistens einen spannenden Kampf, es gibt jedoch keinerlei Narrative. "Ich habe meinen Defensive-CD gut genutzt, um den Burst des Schurken zu überleben" fühlt sich zwar für einen selbst gut an, ist aber kein großartiges "Spektakel", welches die Kampfklubs bieten wollen.
