Blizzard äußert sich zu den sinkenden Abozahlen in World of Warcraft. Im Rahmen eines Interviews mit dem Polygon-Magazin sprach Executive Producer J. Allen Brack über die derzeitige Situation und den damit verbundenen Entwicklungen.
Vor wenigen Wochen gab Blizzard offiziell bekannt, dass World of Warcraft erneut Verluste bei den Abonnenten hinnehmen musste. In einem aktuellen Interview äußerte sich Executive Producer J. Allen Brack zum Rekordtief. Zunächst wird Blizzard Entertainment künftig keine Angaben mehr zu den Abozahlen veröffentlichen, da das Unternehmen mittlerweile aussagekräftigere Kennzahlen für die Erfolgsmessung heranziehen möchte.
Zudem sei keine Korrelation zwischen den Abozahlen und der "Gesundheit" eines Produktes festzustellen. Während der Entwicklung von World of Warcraft-Inhalten möchte man sich auf die Bereitstellung bestmöglicher Features konzentrieren, statt sich Gedanken darüber zu machen, wie man möglichst viele Abonnenten bekommt. Außerdem soll das Online-Rollenspiel so einfach wie möglich für Neueinsteiger sein. Auch der Gratis-Boost sei hier ein wichtiger Faktor.
Während des WoW-Interviews sprach Executive Producer J. Allen Brack auch über den Umstand des derzeitigen Content-Lochs, der noch fast ein ganzes Jahr anhalten wird. Mit dem kommenden Patch 6.2.3 sollen die Spieler wieder beschäftigt werden. Das Update bringt skalierbare Cataclysm-Instanzen, ein neues altes Upgrade-System und ein Mount für Mythic-Raider. "Wir glauben, dass das helfen wird.", sagte Brack im World of Warcraft-Interview.
