World of Warcraft: Blizzard äußert sich zum Ende des Classic-Servers Nostalrius
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Blizzards Executive Producer J. Allen Brack hat sich zur Möglichkeit von Classic Servern für World of Warcraft und zur Schließung von Nostalrius geäußert. Man sei sich des bestehenden Wunsches durchaus bewusst und denke deshalb über sogenannte "Pristine Realms" nach, auf denen verschiedene Komfort-Features deaktiviert werden könnten. Daneben führt man aber auch Gespräche mit den ehemaligen Betreiben von Nostalrius.
Blizzard hat nun erstmals ein offizielles Statement zu Classic oder Legacy Servern für World of Warcraft abgegeben. Grund ist die kürzlich erfolgte Schließung der stark frequentierten, inoffiziellen Realm Nostalrius auf Druck des Unternehmens hin. Laut Executive Producer J. Allen Brack sei man sich des Wunsches nach Classic Servern durchaus bewusst. Diese Sache sei intern und auf jeder BlizzCon wieder ein großes Thema. Allerdings sei die Umsetzung nun einmal nicht so einfach: "Wenn wir einfach nur einen Knopf drücken müssten, dann würden wir es tun!"
Als eine Art Kompromisslösung denke man bei Blizzard über sogenannte "Pristine Realms" nach, auf denen inzwischen etablierte Komfortfunktionen deaktiviert werden könnten. Konkret spricht Brack von Dingen wie "Level-Beschleunigung, Erbstücken, Charakter-Transfers, Charakter-Boosts, Recruit-a-Friend-Boni, WoW-Marken, Gruppen-Finder und dem Zugang zu Cross-Realm-Zonen". Man sei sich aber nicht sicher, ob solche "Pristine Realms" auch tatsächlich von der Community angenommen würden. Das diesbezügliche Feedback auf seinen Beitrag fällt jedenfalls zwiespältig aus.
Möglicherweise sind aber auch (teilweise) privat betriebene Classic Server für World of Warcraft keine völlig undenkbare Option: "Wir haben kürzlich mit einigen Betreibern von Nostalrius gesprochen. Es ist offensichtlich, dass es sich dort um passionierte Anhänger unseres Spiels handelt und wir freuen uns auf weitere Gespräche mit ihnen in den kommenden Wochen", so Brack. Die Schließung von Nostalrius sei aber unumgänglich gewesen, um die eigenen Urheberrechte zu schützen. Es würde schlicht keine "klare juristische Möglichkeit" bestehen, einem "Piraten-Server" eine Lizenz zu erteilen und gleichzeitig die Spielmarke World of Warcraft in angemessener Art und Weise zu schützen.
Quelle: Battle.net
