World of Warcraft: Shadowlands - DPS-Rankings für Patch 9.0.5 im Schloss Nathria
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Es schadet nicht, sich ab und zu mal die DPS-Rankings aus dem aktuellen Raid von World of Warcraft anzuschauen. Zum Patch 9.0.5 im Schloss Niathra führt der Schattenpriester die Rangliste an, ist jedoch dicht gefolgt vom Gleichgewichtsdruiden und dem Gebrechenhexenmeister.
Der erste Raid aus World of Warcraft: Shadowlands ist schon seit einiger Zeit draußen. Viele Spieler haben die meisten Bosse schon bezwungen, dadurch neue Gegenstände erhalten, die Kämpfe gelernt, und viele weitere Dinge, um die Schadenszahlen in die Höhe zu pumpen. Wie genau sieht es momentan mit den DPS-Rankings in Schloss Nathria aus?
Quelle: Warcraftlogs.com
DoT-Klassen scheinen derzeit besonders stark zu sein.
Der Schattenpriester, Gleichgewichtsdruide und Gebrechenhexenmeister führen die Rangliste an. Bei allen drei dieser Spezialisierungen handelt es sich um sogenannte DoT-Klassen. Sie belegen ihre Ziele also mit Flüchen, Feuer, Krankheiten, und so weiter, um kontinuierlich Schaden zu verursachen. Ein wenig abgeschlagen auf Platz vier, fünf, und sechs befinden sich der Arkanmagier, der Feuermagier und der Elementarschamane. Auf dem letzten Platz mit deutlichem Abstand nicht nur zu den Vorderen, sondern auch zum vorletzten Platz, befindet sich der Täuschungsschurke.
Die Daten der Rangliste stammen von Warcraftlogs. Genauer gesagt dem 95th Percentile der mythischen Schwierigkeitsstufe von Schloss Nathria innerhalb einer Woche. Wichtig zu beachten ist: Spezialisierungen, die von der Community als "schwach" eingestuft wurden, werden wesentlich weniger gespielt als "starke" Spezialisierungen. Beispielsweise gib es 38.178 Einträge für Gleichgewichtsdruiden, jedoch gerade einmal 408 Einträge für Überlebensjäger. Vor allem sehr gute Spieler tendieren meist dazu, stärkere Klassen zu spielen, weswegen solche Ranglisten oft nicht zu 100% für wahr empfunden werden sollten.
Des Weiteren ändert sich das Balancing zwischen den Klassen ständig. Nicht nur durch Patches von Blizzard, sondern auch durch bessere Gegenstände. So ist es beispielsweise seit einigen Erweiterungen so, dass der Windläufermönch in den ersten Schlachtzügen eine solide Performance ablegt, jedoch zum Ende der Erweiterung immer weiter abfällt, da er kein allzu starkes Scaling besitzt. Außerdem werden in dieser Grafik der Durchschnitt von allen Bossen benutzt. Es kann also gut sein, dass eine Spezialisierung bei einem spezifischen Boss sehr stark ist, sich jedoch bei anderen Bossen im unteren Viertel bewegt.
Quelle: Warcraftlogs.com
Es ist eine deutliche Diskrepanz der Spielerzahlen zwischen den einzelnen Spezialisierungen zu sehen.
Insgesamt sieht das Balancing der einzelnen Spezialisierungen so aus wie immer. Die ersten Plätze heben sich meistens ein wenig von den anderen ab und der letzte Platz bleibt auch oft abgeschlagen zurück. Ebenfalls sind die Klassen auf den vorderen Plätzen wenig überraschend, da DoT-Klassen oft ein ausgezeichnetes Gegenstands-Scaling besitzen. Ein wenig Schade für den Schurken und den Jäger ist es, dass sie gerade einmal mit jeweils einer Spezialisierung im Mittelfeld landen, da diese Klassen im Gegensatz zu Druiden oder Priestern nur DPS-Spezialisierungen besitzen.
