Legion heißt die mittlerweile sechste Erweiterung für Blizzards Online-Rollenspiel World of Warcraft. Und am ersten Tag der diesjährigen Blizzcon war natürlich auch WoW: Legion ein Thema. Die Entwickler verrieten weitere Details zu den Quest-Gebieten, Druiden-Formen und Dämonenjägern.
World of Warcraft: Legion erscheint im Sommer 2016, kann ab sofort vorbestellt werden – und die Beta-Phase soll kurz nach der Blizzcon losgehen. Soweit die großen Info-Brocken zur nächsten WoW-Erweiterung, die sich durch die diesjährige Blizzcon ergaben. Die Entwickler verrieten allerdings noch mehr. Im Rahmen des "World and Content Overview"-Panel gab's weitere Informationen zu den Inhalten von WoW: Legion.
Skalierende Quest-Gebiete
Eine Überraschung: Die neuen Zonen der Erweiterung sind nicht mit festen Level-Voraussetzungen versehen. Sie passen sich den Charakter-Stufen an. Das Ziel der Entwickler: Spieler sollen in Legion die freie Wahl haben, wann sie in welchem Gebiet unterwegs sind. Ein Charakter auf Stufe 102 soll Gegner zum Beispiel im gleichen Tempo umhauen können wie ein Charakter auf Stufe 106. Auch das Gruppenspiel von Charakteren unterschiedlicher Stufen soll kein Problem sein.
Abwechslung soll aber nicht nur während der Level-Phase geboten werden, sondern auch im Endgame. Spezielle Quest-Reihen für Helden auf Maximalstufe sollen beispielsweise immer neue Ziele bieten – vom Weltboss-Kill bis zu Handwerks-Aufgaben. Das WoW-Team verspricht obendrein: Das Legion-Endgame soll sich nicht nach Zwang anfühlen.
Dämonenjäger
WoW: Legion bringt mit Dämonenjägern eine neue Heldenklasse mit – die für Vorbesteller übrigens bereits vor Release spielbar sein soll ("when it's ready"). Wie für Heldenklassen üblich, bekommen auch Dämonenjäger ein eigenes Startgebiet, in dem unter anderem erklärt werden soll, was Warcraft-Kultfigur Illidan eigentlich im Schwarzen Tempel getrieben hat. Spieler legen sich mit Dämonen der Brennenden Legion an und schalten dabei nach und nach die ersten Fähigkeiten der Klasse frei. Obendrauf gibt's ein "Felsaber"-Mount. Nach dem Abschluss des Einstiegs-Gebiets entscheiden sich Dämonenjäger dann für Allianz oder Horde.
Druiden-Formen
Von Druiden-Spielern seit vielen Jahren gefordert: Überarbeitete Grafiken für die Tier-Gestalten der Klasse. Nachden für Warlords of Draenor bereits die Charaktermodelle der spielbaren Völker modernisiert wurden, erfüllen die Entwickler für Legion nun auch den Wunsch der Druiden nach zeitgemäßer Optik. Im Rahmen der Blizzcon wurden die neuen Modelle für Mondkin- und Wasser-Gestalt präsentiert.
Für WoW: Legion werden aber auch verschiedene NPC-Modelle überarbeitet. Einen Ausblick gibt's in der folgenden Galerie.
Bildergalerie
Weitere Infos
- Zum Start in die Erweiterungs-Inhalte gibt's ein Szenario, in dem je 20 Spieler von Horde und Allianz unterwegs sind
- Für den Level-Boost auf Stufe 100 (in der Vorbestellung enthalten) gibt's ein gesondertes Abenteuer, das anders als bei Warlords of Draenor nicht ins erste Gebiet integriert ist
- WoW: Legion startet mit zwei Raid-Instanzen: Emerald Nightmare (7 Bosse) und Suramar Palace (10 Bosse)
- Es gibt 10 Dungeons für kleinere Spielergruppen, die im Verlauf der Erweiterung herausfordernd bleiben sollen
- Dafür wird unter anderem das neue Item "Challenger's Keystone" eingeführt. Wer im Rahmen der Endgame-Inhalte einen solchen Keystone erbeutet, schaltet darüber eine kniffligere Version eines Dungeons frei. Schwierigkeitsgrad, etwaige Modifikatoren und Belohnungen hängen vom Keystone ab und werden zufällig bestimmt. Wer die Herausforderung mit Zeitlimit meistert, wertet den Stein auf und kann sich einer noch schwierigeren Variante stellen. Das Konzept erinnert an die Nephalemportale aus Diablo 3.
Noch mehr Informationen zu World of Warcraft: Legion und zur Blizzcon gibt's bei unseren Kollegen und Blizzard-Spezialisten auf buffed.de.
