Witchfire im Early-Access-Check: Schwer schön und schön schwer

Special Maren Wicher Stefan Wilhelm
Witchfire im Early-Access-Check: Schwer schön und schön schwer
Quelle: The Astronauts

Lohnt sich das neue Dark-Fantasy-Roguelite von den Machern des Hits The Vanishing of Ethan Carter bereits im Early-Access?

Schwer, aber fair

Fernab des überzeugenden Designs geht es in einem Roguelite-Titel aber allem voran um den Spielspaß. Wenn wir uns nämlich schon stundenlang durch die immer wieder gleichen Gegenden und Gegner schlagen müssen, dann darf das nicht langweilig werden. Und bei Witchfire ist das erfreulicherweise auch nicht der Fall. Denn der Aufbau und Ablauf eines Runs unterscheidet sich immer wieder von dem vorherigen und wir wissen nie genau, welche Fallen die Witch dieses Mal für uns bereithält. Zugegebenermaßen ist jedoch der allgemeine Schwierigkeitsgrad anfangs deprimierend hoch und wir müssen uns manchmal sehr an Tastatur und Maus festkrallen. Vor allem wenn die ersten Level-ups uns eine Menge Witchfire kosten. Wie es sich für ein echtes Roguelite gehört, werden wir mit etwas Geduld und Grips aber stetig besser. Für den einen kann Witchfire also zu Beginn sehr frustrierend sein, jedoch wird es sich am Ende auszahlen. Fans von Roguelites, Soulslikes und Shootern werden bei diesem Spiel vollkommen zufriedengestellt.

Ist der Early-Access eine gute Idee?

In der Early-Access-Version, die es exklusiv im Epic Games Store gibt, finden wir bereits eine Menge Spielinhalt. In zwei relativ weitläufigen Gebieten schießen wir uns durch die wechselnden Gegnerhorden. Mit den sieben verschiedenen Waffen und einigen Zaubersprüchen, sollte jeder individuelle Spielstil bedient sein. Und wer seine Shooter sonst lieber auf der Konsole spielt, freut sich auch im Early Access schon über Controller-Support am PC. 

Außerdem erscheinen immer wieder Updates von den Entwicklern und wir besitzen als Spielende die Möglichkeit, immer wieder konstruktive Kritik zu äußern, die noch bis zum Release umgesetzt werden kann. Da das Ganze auch einen enorm hohen Wiederspielwert besitzt, lohnt es sich auch schon, im Early Access einzusteigen. Wir freuen uns schon auf den finalen Release!

Fazit

Witchfire ist schwer schön und schön schwer. Für Fans von Doom und Dark Souls sollte das Spiel ein absoluter Hit sein.

Im Early Access ist bereits viel vorhanden, sodass einem auch im kommenden Jahr der Testphase nicht langweilig wird. Der Wiederspielwert ist nicht nur aufgrund des Genres, sondern auch seiner guten Umsetzung enorm hoch. Das Bekämpfen der Gegnerhorden macht Laune, so wie auch das Ausprobieren verschiedenster Builds. Außerdem finden ständige Updates statt und die Entwickler gehen stark und schnell auf das Feedback von den Spielenden ein. Wer sich also jetzt schon einen Eindruck von dem vielversprechenden Roguelite-Ego-Shooter machen möchte und die verlangten 36 Euro übrig, sollte es sich definitiv nicht entgehen lassen. 

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