Wenn Träume fliegen lernen

Test Marc Kirzeder

Der Film über den "Peter Pan"-Erfinder J.M. Barrie war der Geheimtipp bei der "Oscar"-Verleihung 2005

Marc Forsters ergreifendes Drama erhielt sieben Nominierungen für die begehrten "Academy Awards". Angesichts der gelungenen Besetzung kein Wunder. Für seine Darstellung des "Peter Pan"-Schöpfers J.M. Barrie galt Ausnahmetalent Johnny Depp als heißer Favorit für den "Oscar" als bester Hauptdarsteller. Doch gegen die Konkurrenz von fliegenden Super-Milliardären ("Aviator") und v.a. Jamie Foxx als perfekte Inkarnation einer Musiker-Legende ("Ray") konnte er sich nicht durchsetzen.

Am Ende sollte Forsters Film jedoch nicht ganz leer ausgehen. Für die wunderschöne Musik erhielt der polnische Komponist Jan A.P. Kaczmarek schließlich einen der begehrten Goldjungen.

Wer ist J.M. Barrie?

James M. Barrie (Johnny Depp) ist als Autor von Theaterstücken nicht besonders erfolgreich. Eigentlich hat er es nur der Freundschaft zu seinem Intendanten Charles Frohman (Dustin Hoffman) zu verdanken, dass seine Stücke überhaupt noch aufgeführt werden.

Als auch sein neuestes Werk beim Publikum floppt, flüchtet sich der introvertierte Barrie erneut in die Arbeit. Bei einem seiner langen Spaziergänge im Park begegnet er der Witwe Sylvia Llewelyn Davies (Kate Winslet) und ihren vier Söhnen Peter (Freddie Highmore), Jack, George und Michael. Die spielenden Kinder inspirieren J.M. zu einem neuen Stück.

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