Mit Welcome to Paradize erwartet uns ein Survival-Spiel der etwas anderen Art. Wir durften uns bereits einen Eindruck vor Release verschaffen.
Waldspaziergang im Regen
Allerdings bringen die Entwickler noch mehr Abwechslung in Form von weiteren Biomen ins fertige Spiel. Bisher dürfen wir lediglich im Wald herumschlendern und das nutzt sich mit der Zeit doch recht schnell ab. In der Beta-Version fehlen außerdem noch weitere Zombietypen. Auch das soll sich in ein paar Wochen zum Release ändern.
Die Spielwelt sieht dagegen bereits schick aus. Vor allem das Wasser sticht dabei besonders positiv hervor. Wir blicken auf unsere Spielfigur aus einer isometrischen Perspektive und haben daher einen guten Überblick über die Umgebung.
Das ist auch wichtig, denn die Kamera lässt sich nicht wie in vielen anderen Spielen mit dieser Ansicht drehen und bleibt stets starr auf dem Geschehen. Die Steuerung ist daher ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber nachvollziehbar. Nach kurzer Eingewöhnungsphase gehen auch wilde Schießeinlagen gegen anstürmende Horden einfach von der Hand.
Quelle: Eko Software
Wir zielen mit der Maus auf die Gegner oder zumindest in die ungefähre Richtung und laden unsere Schüsse für einen genaueren Treffer auf. Haben unsere Widersacher nämlich eine Körperpanzerung an, hilft uns nur ein Schuss in die Rübe. Genauso funktionieren auch Nahkampfwaffen, mit dem Unterschied, dass wir die Zombies dabei deutlich näher an uns herankommen lassen müssen.
Die offene Welt besitzt außerdem ein dynamisches Wettersystem und einen Tag-Nacht-Zyklus. Bislang stellt uns das noch vor keine Probleme, in der Dunkelheit knipsen wir unsere Taschenlampe an und auch Kälte wirkt sich nicht aus.
Nachdem Temperaturbalken und Tageszeitwechsel aber vorhanden sind, gehen wir davon aus, dass es im fertigen Spiel Schneegebiete und gefährlichere Angreifer im Dunkeln gibt. Wie viele Biome insgesamt erkundet werden können, wollten uns die Entwickler jedoch noch nicht verraten.
Zombies mit Wiedererkennungswert
Auf unseren Reisen finden wir allerhand Nützliches wie Blätter, Schrott und Holz. Aus den Materialien lassen sich Verbände, Bretter sowie etliche Waffen craften. Zunächst laufen wir noch mit einem Stück Holz oder einem Baseballschläger durch die Gegend, doch sobald wir die ersten mit Luftpistolen bewaffneten Zombies erlegen, können wir auch auf die fallengelassenen Knarren zurückgreifen.
In Welcome to ParadiZe müssen wir beinahe alles selbst zusammenbasteln. Funktionierende Schrotflinten, Flammenwerfer oder Kettensägen werden wir nicht finden, aber Komponenten sowie Blaupausen zur Herstellung. Und auch Fallen zur Absicherung unseres Lagers können wir mit bestimmten Ressourcen craften und aufstellen.
Unsere freundlich gesinnten, untoten Begleiter lassen sich ebenfalls anpassen. Damit wir sie im Eifer des Gefechts nicht aus Versehen verwechseln, tragen sie Overalls in einer von uns ausgewählten Farbe. Zur Verteidigung bestücken wir sie außerdem optional mit Speeren und Zielscheiben.
Haben wir im Inventar Waffen übrig, können wir den Zombies auch Knarren in die Hand drücken, damit sie uns im Kampf noch besser unterstützen. Sollte ein Mitglied unserer Armee draufgehen, beleben wir es nach dem Gemetzel ganz einfach wieder. Die Mechaniken sind dabei recht einfach gehalten, mit einem simplen Knopfdruck befehlen wir unseren Begleitern bestimmte Dinge, wie Feinde und Antennenmasten anzugreifen. Worauf die Zombies bei ihren täglichen Arbeiten mehr Wert legen sollten, lässt sich über ein Menü einstellen.
