Vorschau zu Watch Dogs: Legion: Mit Handy und Shotgun durch London

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Vorschau zu Watch Dogs: Legion: Mit Handy und Shotgun durch London
Quelle: Ubisoft

Auf der gamescom 2019 in Köln durften wir erneut Ubisofts Open-World-Hacker-Abenteuer anspielen und waren wieder ziemlich begeistert. Was wir in der Demo alles erlebt haben und wie wir die Missionen angegangen sind, lest ihr in der Vorschau.

Am 6. März 2020 erscheint mit Legion der dritte Teil der Open-World-Hacker-Reihe Watch Dogs von Ubisoft. Schauplatz ist diesmal eine düstere von einem bösen Konzern gesteuerte Version von London und man soll angeblich jeden NPC in der Spielwelt für die Rebellen-hacker-Gruppe DedSec rekrutieren und damit zum spielbaren Charakter machen können. Auf der gamescom 2019 in Köln durften wir erneut selbst den Titel anspielen und erlebten dabei allerhand coole Dinge.

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Action nach eigenem Gusto

Zum Anfang der Demo befinden wir uns in einer Bar, wo wir die anwesenden Gäste scannen und so nach einem geeigneten Neuling für DedSec suchen. Wir entscheiden uns schließlich für einen groben Herren mit Cockney-Akzent, der offenbar mal als männliche Domina gearbeitet hat und +40% Shotgun-Schaden austeilt. Ein Mann fürs Grobe also. Bevor er unserer Gruppe beitritt, müssen wir ihm jedoch einen Gefallen erweisen. Wir müssen in ein Polizeirevier einbrechen und prekäre Daten über ihn löschen. Nichts einfacher als das, denken wir uns, klauen ein Auto und fahren los.

Watch Dogs Legion in der gamescom-Vorschau. (3) Quelle: Ubisoft Watch Dogs Legion in der gamescom-Vorschau. (3) Auf dem Weg zum Revier fällt uns auf, dass die Entwickler offenbar stark am Fahrgefühl gearbeitet haben. Autos steuern sich immer noch eingängig und eher arcadig, fühlen sich nun aber schwerer an als in Watch Dogs 2, wodurch sich die Boliden besser und nachvollziehbarer steuern lassen. Am Revier angekommen wollen wir uns eigentlich bis zum Server ungesehen hervorhacken, doch wir machen einen Fehler, fliegen auf und müssen auf Waffengewalt zurückgreifen. Vermutlich ist der raue Brite für uns auch die bessere Wahl als die agile Technikspezialistin, die wir gerade steuern. Unser englischer Haudrauf ist dann auch ziemlich spaßig zu spielen, dennoch möchten wir die nächste Mission mit Hacking lösen, wo wir gerade schon ballern mussten. Aber es hat ja niemand was von heimlich gesagt. Wir sollen in einem schwer bewachten Areal drei Zielpersonen ausschalten, also hacken wir eine schwere Drohne, nehmen mit dieser ein großes Paket Sprengstoff auf, fliegen über die baldigen Opfer und lassen das Paket zwischen sie fallen. Boom! - Auftrag erledigt und dabei jede Menge Schadenfreude verspürt.

In der nächsten Mission geraten wir jedoch in einen Hinterhalt und müssen uns den Weg freischießen. Mit Shotgun und Maschinengewehr feuern wir auf die anstürmenden Sicherheitskräfte und auch das macht richtig Spaß, denn das Gefecht fühlt sich wunderbar wuchtig an und die Takedowns mit den Waffen werden recht deftig inszeniert und gehen durch Mark und Bein, obwohl kein Blut spritzt. Anschließend klauen wir einen der bekannten Doppeldeckerbusse und versuchen damit Polizeiwagen und Drohnen zu entkommen. Wir sind in unserem Gefährt zwar recht langsam unterwegs, können uns aber natürlich auf unser Smartphone verlassen, mit dem wir Watch-Dogs-typisch die Fahrzeuge der Verfolger hacken oder parkende Autos aktivieren und in sie crashen lassen. Danach ist unsere Anspielzeit leider vorbei und wir müssen aus diesem virtuellen Hacker-Mekka wieder zurück ins reale Köln. Dabei war es doch so schön mal kurz in einer echten Weltstadt zu sein.

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