Der Traditionshersteller setzt zum PS3-Start abermals auf seine traditionell spaßige Traditionsserie.
Spaßgarantie: Wenn ihr gemeinsam mit drei Freunden den Ball übers Netz schlagt, ist Fun vorprogrammiert.
Reales Tennis ist stinklangweilig, wenn Roger Federer spielt. Digitales Tennis ist superspaßig, wenn man "Virtua Tennis” spielt. Diese Merkregeln gelten auch auf der PlayStation3, denn gleich zum Start der Hightech-Wunderkiste veröffentlicht Sega einen neuen Teil seiner Racket-Schwingerei.
Spiel, Satz und Sieg
Timing ist alles: Beim Aufschlag bestimmt der eingeblendete Balken die Härte, mit der der Ball vom Schläger getroffen wird.
Dabei erwartet uns eine aufgemöbelte Version des japanischen Arcade-Automaten: Die exzellente Spielmechanik bleibt erhalten, aber in Sachen Modi-Vielfalt haben Wohnzimmer-Zocker eindeutig die Nase vorn. So freuen sich Solisten über einen ausgewachsenen Karriere-Modus: Zuerst bastelt ihr euch mit dem Editor einen Nachwuchsathleten zusammen, dann geht’s hinaus in die Welt des Weißen Sports. Bevor der Möchtegern-Boris an großen Turnieren teilnehmen kann, muss er zuerst natürlich fleißig trainieren: Kegel umballern, Ufos abwehren, Bingo-Zahlen treffen -- die Lektionen sind in witzige Szenarios verpackt und enorm unterhaltsam. Ist die Ausbildung schließlich weit genug fortgeschritten, tretet ihr gegen lizenzierte Stars wie den eingangs erwähnten Federer, gegen Tommy Haas oder Andy Roddick an. Euer Ziel: die Spitzenposition der Weltrangliste!
Minispielchen: Beim Training müsst ihr verschiedene Aufgaben meistern, um euren Sportler zu verbessern.
Das wichtigste Kriterium bei einem Sportspiel ist jedoch die Steuerung -- und hier hat Sega ganze Arbeit geleistet. Slice, Topspin, Lobs und Stops führt ihr mit den Aktionstasten aus. Je besser euer Spieler zum Ball steht, beziehungsweise je länger ihr die Knöpfe drückt, desto stärker wird der daraus resultierende Schlag. Weitaus weniger gut funktioniert die Sixaxis-Option: Ihr dürft nämlich auch über die Bewegungserkennung zocken -- das ist aber leider viel zu ungenau. Zum Schluss noch ein paar Worte zur Grafik: "Virtua Tennis 3” läuft in der maximalen PS3-Auflösung von 1920 x 1080 Pixel (Fachbegriff: 1080p). Wer einen entsprechenden HD-Fernseher hat, bekommt also knackscharfe Bilder zu sehen. Dumm nur, dass Besitzer von Normalo-Glotzen dafür mit heftigem Geflimmer leben müssen.
