Nach zwei Jahren Pause beginnt mit Segas Virtua Tennis 2009 ein neues Tennis-Zeitalter. Wir haben Virtua Tennis 2009 getestet.
Zwei Jahre Fortschritt?
Klar, Spieler, Animationen, Zuschauer und Stadien sind etwas hübscher als im Vorgänger von 2007. Trotzdem fragt man sich nach vielen gespielten Matches, was sich denn nun groß verbessert hat. Nach wie vor ist Virtua Tennis das unkomplizierte, arcadelastige Filzballgekloppe wie früher. Zwar endlich frei von Hechtsprüngen an der Grundlinie, dafür aber ohne den spielerischen Tiefgang, der die Genre-Referenz Top Spin 3 auszeichnet. Nett: Die fast tödlichen Lobs aus der Vorabversion hat man nach unserer Intervention etwas entschärft. Leider versprüht die immer noch spärliche Präsentation kaum TV-Flair.
Neues bietet der Karriere-Modus, die Sega Pro Tour: Das Gesicht eures Spielers könnt ihr nun an allen erdenklichen Stellen verändern – sogar lustige Karikaturen sind möglich. Spaß bringen auch die fünf neuen Minigames, zum Beispiel Pot Shot eine Mischung aus Tennis und Billard.
Was bei der SPT aber gehörig nervt: Ihr steigt in der Rangliste viel zu langsam auf. Selbst wenn ihr bei einem Turniersieg nur höher platzierte Gegner schlagt, erklimmt ihr lediglich eine Stufe. So muss man erst 25 Turniere gewinnen, um in der nächsten SPT-Serie an den Start gehen zu können. Immerhin gibt es jetzt Online-Turniere, in denen sich zusätzliche Kohle verdienen lässt.
Die Wii-Version von Virtua Tennis 3 unterstützt WiiMotion Plus. Das Aufsteck-Zubehör sorgt für mehr Authentizität, da auch Handgelenkbewegungen übertragen werden. Allerdings funktioniert die Bewegungserkennung nicht ganz so genau, wie bei EAs Grand Slam Tennis.
Auf der nächsten Seite findet ihr unser Fazit zu Virtua Tennis 2009
