Film-Check: Nach seinem sinnfreien Ausflug mit "2 Fast 2 Furious" ins Mainstream-Kino besann sich John Singleton erneut seiner Wurzeln und schuf mit "Vier Brüder" ein kompromissloses, bedrückendes Ghetto-Drama. Die Selbstjustiz des "Wilden Westens" wurde dabei in die heutige USA respektive das von Verbrechen und Gewalt regierte Detroit verlegt. Allerdings überzeugt das Rache-Epos nur bis zu einem gewissen Grad. Kritische Töne zum Thema Gewalt und Selbstjustiz findet man hier nicht. Nichtsdestotrotz unterhält Singletons Werk mit einer stilsicheren Inszenierung, einer ausnahmslos gelungenen Besetzung und solide in Szene gesetzter, harter Action.
DVD-Fazit: Über die technische Umsetzung dieser Genre-Mixtur kann man sich nicht beschweren. Sowohl die Bild- als auch die Tonqualität genügen hohen Ansprüchen. Die deutsch untertitelten Extras runden die Scheibe gelungen ab.
