Bombenstimmung im Dritten Reich: Als Physik-Professor müssen Sie für den britischen Geheimdienst eine Geheimwaffe der Nazis unschädlich machen.
Sicher ist sicher
Bei der Steuerung geht man ebenfalls auf Nummer sicher. Mit der linken Maustaste sieht man sich Dinge näher an, mit der rechten hebt man Gegenstände auf und benutzt sie. Auch das Ansprechen funktioniert so. Nach einem Doppelklick flitzt Russel flott über den Bildschirm und verlässt ihn auch augenblicklich -- sehr schön. Das eigentliche Spielprinzip ist ebenfalls altbekannt: Sie sammeln Gegenstände ein, die Sie an anderer Stelle benutzen müssen, wollen Sie weiterkommen.
Gelegentlich müssen Sie auch Gegenstände kombinieren. Die meisten Rätsel sind logisch, einige hingegen halten unnötig auf. Wer nicht weiß, wie man einen Schnaps mixt oder unter welchem Schlagwort man im Berliner Archiv nach den Geheimplänen suchen soll, dem bleibt nur das Try-&-Error-Prinzip. Immerhin kann man sich per Hotspot-Funktion alle klickbaren Objekte zeigen lassen.
Dramaturgisch hingegen hat man stellenweise geschludert. Wenn beispielsweise Anne panisch aufschreit, dabei aber weiterhin unbekümmert vor Russel herumsteht als wäre nichts geschehen, wird klar, dass Spielgrafik kein Ersatz ist für kinoreife CGI-Sequenzen.
