Vorschau plus Video zu Two Point Campus: So spaßig kann Uni sein!

Special Antonia Dreßler 7,29 €
Vorschau plus Video zu Two Point Campus: So spaßig kann Uni sein!
Quelle: Sega

In Two Point Campus erleben wir hautnah, wie viel Spaß es macht, angehenden Akademikern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wir haben es angespielt und bekamen einen Vorgeschmack auf das, was uns erwartet und ob der Titel mit seinem Vorgänger Two Point Hospital mithalten kann.

Habt ihr euch eigentlich schon mal gefragt, warum Studieren in manchen Ländern so verdammt teuer ist? Two Point Studios gehen mit ihrem neuesten Spiel dieser Frage auf den Grund und treiben sie auf die humoristische Spitze der ernüchternden Antwort: weil Geld verdienen verdammt viel Spaß macht. Ob das in Two Point Campus genauso gut funktioniert wie im Quasi-Vorgänger, dürften wir uns bereits anschauen.

Two Point Hospital war 2018 ein rundum gelungenes Spiel, das mit schrägem Humor und angenehm kurzweiligem Gameplay Genrefans wie Neulinge abholte. Als geistiger Nachfolger von Theme Hospital aus dem Jahre 1998 war Two Point Hospital keine komplett neue Idee. Es schaffte aber an den richtigen Stellen Neuerungen und bewahrte den Humor der Krankenhaus-Business-Sim aus den 90ern. Two Point Campus (jetzt kaufen 21,90 € / 7,29 € ) beschreitet ebenfalls keine ganz neuen Pfade und borgt sich wiederum viele Spielmechaniken aus Two Point Hospital. So bleibt die Levelstruktur beispielsweise bestehen, was heißt, jeder Campus ist ein Level und kann mit bis zu drei Sternen abgeschlossen werden. Wir dürfen allerdings schon an einen neuen Campus gehen, nachdem wir den ersten Stern verdient haben. Ebenfalls wird es einen Sandbox-Modus geben, den wir aber noch nicht ausprobieren konnten.

Neben den bekannten Mechaniken ergänzt das Entwicklerstudio den neuen Titel um einige Facetten, die das Leben auf dem Campus interessanter und abwechslungsreicher machen als noch die Tätigkeiten im Krankenhaus.

Kommen sie rein, dann können sie rausschauen

Neben Fachräumen müssen auch genügend Hörsäle gebaut werden, die von allen Kursen genutzt werden. Quelle: Sega Neben Fachräumen müssen auch genügend Hörsäle gebaut werden, die von allen Kursen genutzt werden. Ganz grundlegend ändert sich die Kundenstruktur. Von Patienten, die nach ihrer Behandlung das Krankenhaus auf dem ein oder anderen Weg wieder verlassen, zu Studierenden, die jahrelang unsere Universität besuchen. Positiv für uns sind die hohen Gebühren, die wir jedem einzelnen Besucher abknöpfen können, allerdings sind wir auch auf jede einzelne Zahlung angewiesen.

Das wird spätestens zu einem Problem, wenn die Studenten unglücklich sind. Dann leidet nämlich nicht nur unser Ruf, der die Menge von neuen Einschreibungen bestimmt, sondern es verweigern manche Studierende komplett die Zahlung von Tausenden Dollar.

Das sind nicht nur härtere Konsequenzen als in Two Point Hospital, nein, auch die Bedürfnisse von Campusbesuchern sind bedeutend schwerer zu befriedigen als die von Krankenhausbesuchern. Es reicht leider nicht, gut ausgestattete Lehrräume und tolle Dozenten einzustellen, damit summa cum laude die Durchschnittsnote der Abgänger wird.

Studenten bestehen darauf, Gemeinschaftsräume zu haben, Events besuchen und Clubs beitreten zu können. Ebenfalls neu sind Schlafsäle und Duschräume, denn viele Studenten wollen fest bei uns einziehen. Neben dem seelischen Wohlbefinden dürfen wir die Leistungen unserer Schützlinge trotzdem nicht aus den Augen verlieren.

Bibliotheken, Arbeitsplätze und die Ausstattung von Lehrräumen spielen eine Rolle in der studentischen Notenvergabe. Für die besonders schweren Fälle greifen wir zudem auf Nachhilfe-Räume zurück, wo sich ein "Durchgefallen" mit etwas Glück zu einem "Bestanden" wandeln kann. Alles hilft jedoch nicht, wenn wir keine vernünftigen Lehrkräfte und anderweitig qualifizierte Angestellte haben.

Fachkräfte im Überfluss

Wie in Two Point Hospital gibt es wieder Hausmeister und Assistenten. Ärzte und Pfleger brauchen wir zwar nicht mehr, aber dafür eine Menge Professoren. Quelle: PC Games Wie in Two Point Hospital gibt es wieder Hausmeister und Assistenten. Ärzte und Pfleger brauchen wir zwar nicht mehr, aber dafür eine Menge Professoren. Um die Zufriedenheit der Studenten, unseren Ruf und am wichtigsten unserer Einnahmen hochzuhalten, brauchen wir nicht nur Nachhilfe-Räume, sondern auch das entsprechende Personal. Hier greift Two Point Studios ganz auf den geistigen Vorgänger zurück. Das heißt, wir brauchen Pausenräume, verschiedene Fachkräfte mit variablen Spezialisierungen und der Lohn will auch gezahlt werden.

Neben Hausmeistern und Assistenten gab es in unserer Anspielversion nur einen weiteren Berufsstand in Form von Dozenten. Das Spiel sagt uns zu jeder Zeit, wie viele Professoren wir für welches Fach benötigen, und generell werden wir in den beiden spielbaren Levels unserer Preview-Version stark an die Hand genommen.

Zwischen den Semestern können wir Kurse ausbauen oder ganz neue Studiengänge an der Uni etablieren. Quelle: PC Games Zwischen den Semestern können wir Kurse ausbauen oder ganz neue Studiengänge an der Uni etablieren. Wie Two Point Hospital eignet sich auch Campus für Anfänger des Aufbau-Genres, die sich viel Führung wünschen, was nicht heißt, dass kein Anspruch geboten wird. Der Schwierigkeitsgrad für spätere Level lässt sich aktuell noch nicht einschätzen, aber schon in den frühen Abschnitten geht es in die Tiefe. Komplexe Zusammenhänge sind fest in den Spielablauf integriert, der durch die zeitliche Einteilung in Kursjahren zu einem losen Rundensystem wird.

Nach jedem Kursjahr haben wir einen ruhigen Zeitraum, in dem sich Fachbereiche ausbauen lassen. Das zieht allerdings einen ganzen Rattenschwanz an Aufgaben nach sich. Es müssen neue Räume gebaut werden, neue Dozenten eingestellt und gegebenenfalls auch Schlafsäle, Duschräume und Freizeiteinrichtungen für zusätzliche Studenten eingeplant werden. Die zusätzlichen Räume lassen sich in den Semesterferien ganz entspannt planen, denn die Zeit schreitet hier nicht wirklich voran. Allerdings kriegen wir auch keine neuen Einnahmen.

Geld regiert die Welt

Beginnen wir das Semester trotz fehlender Zimmer oder Dozenten, bekommen wir eine erste Gnadenfrist. Nicht alle Kurse laufen das ganze Jahr durch und je später ein Kurs im Jahr startet, desto mehr Zeit haben wir, mit neuen Einnahmen unser Defizit auszugleichen. Wenn das nicht hinhaut, verpassen unsere Studenten einen Kurs und werden generell unzufriedener. Finanzielle Ausfälle und Rufschädigung sind dann unvermeidbare Konsequenzen.

Weiter geht's auf Seite 2

  1. Seite 1 Two Point Campus in der Vorschau: So spaßig kann Uni sein! - Seite 1
  2. Seite 2 Two Point Campus in der Vorschau: So spaßig kann Uni sein! - Seite 2
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk