Trine 4 angespielt: E3-Vorschau mit Hand-On-Eindrücken - so spielt sich das Abenteuer
Special
Knapp vier Jahre nach dem dritten Teil kehren die Helden Amadeus, Pontius und Zoya wieder zurück und begeben sich in Trine 4 auf die Suche nach Prinz Selius. Alleine oder gemeinsam mit Freunden prügelt und knobelt ihr euch in dem Side-Scroller von Level zu Level und könnt dabei jederzeit zwischen den drei Helden wechseln.
Die Trine-Reihe gehört auf dem umkämpften Markt der Side-Scroller zu den bekannteren Marken. Wir haben uns auf der diesjährigen E3 die Zeit genommen, um einige Runden in den jüngsten Ableger Trine 4 (jetzt kaufen 23,81 € / 5,09 € ) reinzuspielen und zu schauen, ob er ein würdiger Nachfolger der Reihe ist. Optisch hat sich kaum etwas zum Vorgänger geändert - die Entwickler von Frozenbyte bleiben dem Stil der ersten drei Teile treu und haben lediglich an einigen Stellen die Grafik noch etwas hochpoliert. Dadurch sieht Trine 4 noch ein wenig verspielter aus und die Charaktere wirken noch knuffiger. Und auch bei der musikalischen Untermalung wurde noch ein Zacken zugelegt - sie wirkt nun noch passender zur Umgebung als es in Trine 3 der Fall war.
Koop-Spaß auf der Couch
Die Geschichte von Trine 4 ist recht schnell erzählt. Prinz Selius hat Alpträume, die dank seiner Macht eine Gefahr für die Wirklichkeit darstellen. Also machen sich unsere Protagonisten Amadeus, Pontius und Zoya auf den Weg, den Prinz zu finden und ihn von seinen Qualen zu befreien. Wie auch im Vorgänger könnt ihr permanent zwischen den drei Heldin hin und her wechseln, was den Knobelspielen und Kämpfen etwas mehr taktische Tiefe verleiht, als das in den meisten Side-Scroller der Fall ist. Und auch der Koop-Modus ist wieder mit von der Partie. Diesmal allerdings für vier Spieler. Das bedeutet gleichzeitig, dass Helden mehrfach vertreten sein können. Ihr habt die freie Wahl und könnt sogar mit vier Zoyas in die Schlacht ziehen - sofern ihr das wollt.
Knackige Rätsel und neue Fähigkeiten
Im Gegensatz zu vielen anderen Side-Scroller sind die Rätsel in Trine 4 zwar nicht schwerer, aber etwas komplexer. Denn ihr habt für die Lösung stets die Fähigkeiten von drei verschiedenen Helden zu Hand. Dadurch lassen sich einige spannende Kombinationen kreieren, die über standardmäßiges "Hier was kaputt schlagen und dort was anklicken" hinausgehen. Wirklich schwer wird Trine 4 dadurch aber nicht. Einzig die Bosskämpfe haben es teils richtig in sich. Mehrfaches Sterben wird keine Seltenheit sein. Dank Speicherpunkte direkt vor den Kämpfen ist das aber nicht weiter schlimm.
