Riesige Kampfroboter, die sich in schnittige Vehikel verwandeln und aus allen Rohren ballern – klingt nach der idealen Vorlage für ein fettes Action-Game!
Quelle: http://www.cynamite.de
Auch die Präsentation fällt sehr sparsam aus: Alle paar Levels erzählen völlig unspektakuläre Einsatzbesprechungen in flimmrigen Radarbildern und 3D-Karten holprig einige Storyfetzen. Spektakuläre Renderszenen oder gar Filmclips? Fehlanzeige! Dafür, dass ihr die Disc nicht nach vier Stunden in die Ecke werft (so lange dauert es ungefähr, um eine Kampagne zu beenden), sorgen höchstens die freispielbaren Extras und der Mehrspielermodus. Erfüllt ihr Vorgaben wie eine bestimmte Anzahl an Spezialattacken, schaltet ihr coole Boni frei, etwa ganze Episoden der Transformers-Cartoonserie. Der Online-Modus bietet zwar nur fünf eher gewöhnliche Multiplayer-Varianten auf fünf Karten. Die Verwandlungsmöglichkeiten und die recht unterschiedlichen Bewaffnungen der bis zu acht konkurrierenden Transformers geben den Matches aber das gewisse Etwas und sorgen für ein paar vergnügliche Stunden.
Wii-cepticons
Quelle: http://www.cynamite.de
Auf Wii und PS2 erwartet euch ein gänzlich anderes, aber ebenso unspektakuläres Abenteuer: Ihr schlagt euch abwechselnd als Autobot oder Decepticon durch streng lineare Levels und sorgt darin für Altblech im Sekundentakt. Auf der Wii nervt euch während des Nahkampfes die träge Abfrage eurer Controller-Gesten, PS2-Spieler haben dafür mit einem nicht immer gehorchenden Fadenkreuz bei den Schusswaffen zu kämpfen.
Auf beiden Plattformen fragt ihr euch, warum die Transformationen nur als Spezialattacken ins Spiel eingebaut wurden und ihr die Missionen ansonsten in fest vorgegebener Form bestreitet. Immerhin haben die Entwickler versucht, durch Renn-, Flug- und Quicktime-Einlagen für Kurzweil zu sorgen. Die kommt euch aber spätestens im letzten Drittel des Abenteuers abhanden, wenn ihr die arg gestreckten Levels von Hunderten immer gleicher Widersacher säubern müsst.
Die Wertung findet ihr auf der letzten Seite.
