Wir prüfen Top Spin 3 auf Herz und Nieren: Im Test zeigt sich, wie viel Spaß die optisch hervorragende Tennis-Simulation macht.
Realismus pur: Top Spin 3
Die Tennissaison hat begonnen! Mit Top Spin 3 folgt die heiß ersehnte Fortsetzung der Hit-Serie aus dem Hause 2K Sports. Neben 25 lizenzierten und detailgetreu dargestellten Weltstars dürft ihr mittels des umfangreichen Charaktereditors auch eigene Tennisrecken erstellen.
Nicht nur die Grafik ist ansprechender, detailreicher und realistischer geworden. Auch die Spielmechanik wurde einer Radikalkur unterzogen. Wie in einem echten Match müsst ihr darauf achten, wie ihr zum Ball steht und welchen Schlag ihr wann einsetzt. Weltstars wie Boris Becker oder Roger Federer braucht ihr übrigens nicht erst freizuspielen, sie zieren von Anfang an den Charakterauswahl-Bildschirm.
Spiel, Satz und Sieg
Top Spin 3 (Wii)
Neulinge sollten sich anfangs in der Tennis School einweisen lassen. Hier werden angehenden Tennisstars alle Regeln und Feinheiten der Steuerung erläutert. Doch trotz der Erklärungen und Hilfestellungen dauert es eine Weile, bis die Tasten- beziehungsweise Fernbedienungsbefehle sitzen. Wenn ihr euch sicher fühlt, könnt ihr an einem der lizenzierten Turniere teilnehmen oder natürlich gegen einen menschlichen Gegner antreten.
Oder ihr startet eine Karriere und kämpft euch bis in die Top-Tennis-Liga hoch. Aufgrund des knackigen Schwierigkeitsgrades dürfte euch das eine ganze Weile beschäftigen, wenn nicht gar frustrieren. Wer Arcade-Unterhaltung sucht, liegt mit Top Spin 3 nämlich definitiv falsch, denn die Entwickler haben den Filzballsport sehr wirklichkeitsnah umgesetzt. Nach einigen Matches erleben Simulationsfans aber ein so authentisches Gefühl wie bei keinem anderen Tennisspiel zuvor.
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