In dem banalen Zeitreise-Abenteuer verschlägt es amerikanische Archäologen in das 14. Jahrhundert
Professor Dr. Edward Johnson (Billy Connolly) ist ein angesehener Archäologe und arbeitet in der französischen Kleinstadt Castlegard an einer Ausgrabungsstätte. Im Jahr 1357 fand hier eine blutige Schlacht zwischen Franzosen und Briten statt. Eines Tages reist der Professor plötzlich ab, um seine Finanziers in New Mexico zu besuchen. Als er nicht wieder zurückkehrt, beschließen sein Sohn Chris (Paul Walker) und einige Studenten, ihm zu der mysteriösen Firma ITC zu folgen.
Das Unternehmen arbeitet an einem bizarren Experiment. Man will Materie von einem Punkt zu einem anderen "beamen". Der Versuch schlägt jedoch fehl. Stattdessen transportiert die Maschine Gegenstände und Personen ausgerechnet ins Frankreich des 14. Jahrhunderts, und zwar genau nach Castlegard.
Professor Johnson ist in dieser Epoche verschollen und Chris und die Schüler seines Vaters sollen nun ebenfalls in diese Zeit reisen, um ihn zurück zu bringen. Doch der Plan misslingt und ihre Rückkehr ins 21. Jahrhundert gerät zu einem gefährlichen Wettlauf gegen die Zeit.
Dreh mit Hindernissen
Die Roman-Vorlage zu "Timeline" stammt von Michael Crichton, der vor allem durch Steven Spielbergs Dino-Spektakel "Jurassic Park" zu Ruhm gelangte. Leider kann es der Film von Richard Donner ("Das Omen", "Lethal Weapon" 1-4, "Superman") nicht mit der Spielberg-Verfilmung aufnehmen. Weder Drehbuch noch Darsteller vermögen zu überzeugen.
Unter den Boni ist v.a. die Featurette "The Textures of Timeline" (englischsprachig mit dt. UT, ca. 18 Min.) interessant. Hier erfährt man Details über die aufwändigen Kostüme, die für den Film entworfen wurden. Einige Rüstungen z.B. gab es im 14. Jahrhundert noch gar nicht, sie wurden von den Kostüm-Designern bewusst gewählt, weil sie einfach gut aussehen.
Die Technik der DVD könnte für so eine aktuelle Produktion noch etwas besser sein. Der Sound ist wie schon bei der Code 1-DVD nicht wirklich toll.MK n
