Auf der Suche nach eurem Sohn entdeckt ihr in dem stimmungsvollen Indie-Titel Through the Woods eine fantastische Welt voller Monster in den Wäldern.
Als alleinerziehende Mutter lebt ihr mit eurem Sohn Espen auf einer idyllischen Insel in West-Norwegen. Das Familienleben gestaltet sich ein wenig schwierig, aber es ist einigermaßen friedlich. Eines Nachmittags könnt ihr euren Sohn nirgendwo finden und sucht ihn am kleinen Steg am See. Doch dort seht ihr einen alten Mann, der Espen in ein Boot verfrachtet und im Nebel mit ihm verschwindet.
Quelle: Games Aktuell
Leuchtende Runen:
Nur an den blau schimmernden Runen wird das Spiel gesichert. Alles zwischen den Speicherpunkten müsst ihr noch mal machen, falls ihr getötet werdet. (PC)
Eure Aufgabe in Through the Woods ist es, euer Kind zu finden, das von dem eigenartigen Mann entführt worden ist. Ihr folgt den beiden durch riesige Wälder sowie über verzwickte Berge und in Höhlen, dabei stoßt ihr immer wieder auf Überbleibsel alter nordischer Dörfer. In diesen liegen kleine Tagebuch-Einträge der ehemaligen Dorfbewohner oder Erzählungen von legendären Monstern herum. Die Logs sind absolut wichtig für die Geschichte und auch für euer Vorgehen gegen die Feinde. Also ist es nicht ratsam, einfach durch das Spiel zu holzen.
An der Atmosphäre und an der Vielfältigkeit der Gegner in Through the Woods merkt man, dass die Entwickler sich viele Gedanken gemacht und einiges an Herzblut reingesteckt haben. Der Wald ist nicht nur eine starre Kulisse, sondern bindet einen durch ständige Veränderung und Bewegung ein. Auch bei den Monstern kommt keine Langeweile auf, da jedes anders ist und unterschiedlich auf eure Figur reagiert. Man sollte nicht einfach durchrennen und nach seinem Kind suchen, sondern genau auf seine Umgebung achten, da man oft Gesichter oder Formen in den Steinen sieht oder Geheimnisse entdeckt.
Die nordische Musik rundet die Atmosphäre des Spiels ab, kommt aber leider zu kurz, da sie nur an manchen Stellen eingeblendet wird.
Entwickler: Antagonist | Hersteller: 1C Company | Sprache: Englisch (deutsche Texte) | Altersfreigabe: nicht eingestuft
