Das Leben als Park-Manager ist verdammt hart. Noch nie allerdings war es so unterhaltsam wie in Thrillville.
Wurzeln schlagen: Wenn ihr euch unterhaltet, stehen euch verschiedene Themen zur Wahl.
Ein stinknormaler Arbeitstag: Fähiges Personal einstellen. Forschungsgelder locker machen. Alte Fahrgeschäfte in Schuss halten. Neue Attraktionen erfinden und anschließend erbauen. Mit den Gästen ein Schwätzchen halten und Freundschaften aufbauen. Auf die Wünsche der Besucher eingehen, sie eventuell verkuppeln und zu Wettkämpfen animieren. Anzeigen in verschiedenen Medien schalten. Die Eintritts- und Fahrpreise anheben beziehungsweise senken. Und noch vieles mehr...
Spielend wirtschaften
Das alles klingt nach einem langweiligen Manager-Alltag und sehr viel Menü-Klickerei. Doch weit gefehlt! In "Thrillville" erledigt ihr die Jobs in meist amüsanten (manchmal auch langweiligen) Minigames. Einige der Spiele erinnern an alte Klassiker wie "Bubble Bobble" oder "1942". Ihr findet hier also eine kleine Spielesammlung, die ihr sogar separat mit bis zu vier Freunden spielen dürft.
Ihr dürft in absolut jedes Fahrgeschäft eures Parks selbst einsteigen und eine Runde drehen.
Die Devise lautet: spielend zum Sieg. Wollt ihr beispielsweise euren Park sauber halten, müsst ihr eine Putzkraft einstellen. Zuvor müsst ihr allerdings ein Spielchen bestreiten und den Park höchstpersönlich von Abfällen befreien. Habt ihr effektiv gearbeitet, wird das auch euer neuer Angestellter tun. Die Faustregel: Ein guter Punktestand bringt euch einen guten Arbeiter, dieser einen sauberen Park und das wiederum viele Besucher.
Tradition verpflichtet. Und deshalb funktioniert vieles in "Thrillville" so, wie ihr es aus anderen Wirtschaftssims kennt. Sind die Gäste nicht glücklich, wurde keine Werbung geschaltet, sind die Fahrgeschäfte nicht gewartet und hat man keine neuen Attraktionen gebaut, bleiben die Besucher aus und der Park geht bankrott. Ganz bleibt uns also auch hier die Menü-Klickerei nicht erspart.
Insgesamt müsst ihr fünf unfertige Parks nacheinander auf Vordermann bringen. Dabei erwarten euch 15 verschiedene Themengebiete, 22 Minigames und 150 Missionen. Egal jedoch, wie spaßig das Konzept auch sein mag, ohne fundierte Englischkenntnisse gibt’s leider nicht viel zu lachen.
