This Is the President im Test: Werdet selbst zum Staatsoberhaupt, Seite 2
Test 14,99 €
Ihr wolltet schon immer mal Präsident der USA sein? SuperPAC gibt euch mit This Is the President die Möglichkeit dazu. In unserem Test erfahrt ihr mehr.
Darüber hinaus sind die Ausführungen der Charaktere oft sehr lang und ihr müsst einige Zeit lesen, bis ihr euch für die beste Antwort entscheiden könnt. Manchmal ist es sogar vollkommen egal, für welche Antwortmöglichkeit ihr euch entscheidet, da sie letztendlich alle zum gleichen Ergebnis führen.
Bei manchen Dialogen könnt ihr auch an Items gelangen. Die meisten von ihnen haben aber keinen anderen Nutzen, als dass sie verkauft werden können. Schön sind allerdings die vertonten Cutscenes mit guter Synchronisierung und einem tollen, comichaften Artstyle. Sogar eine Musical-Sequenz kann man bestaunen. Von diesen Cutscenes gibt es aber leider nicht sehr viele.
In diesem Artikel
4. Die Pflichten eines Präsidenten
Neben den mal mehr, meistens weniger interessanten Konversationen gibt es noch verschiedene Aufgaben zu erfüllen, die zur Pflicht eines Präsidenten gehören. Vom Aufbau einer Unterkunft nach einem Hurrikan bis zur Überwachung eines Abtrünnigen.
Hierbei müsst ihr einen oder mehrere eurer Mitarbeiter wählen, von denen ihr denkt, dass sie diese Aufgabe am besten erfüllen können. Aber ihr dürft eure Angestellten nicht zu sehr beanspruchen, denn für jede Aufgabe erhalten sie einen Stresspunkt. Bei fünf Stresspunkten verweigern sie die Arbeit und ihr müsst sie mit einem bezahlten Urlaub wieder entspannen.
Quelle: PC Games
Löst Konflikte auf der ganzen Welt.
Nebenbei gibt es immer mal wieder Leute, die sich mit ihren Anliegen und Vorschlägen an euch wenden. Dann müsst ihr selbst entscheiden, ob ihr ihnen zustimmt oder ihr Angebot ablehnt. Auch Verhandlungen mit anderen Staatschefs sind wichtig, um die internationalen Beziehungen zu stärken und mächtige Verbündete zu gewinnen. Sogar die psychischen Probleme der Mitarbeiter liegen in eurer Hand.
5. Alles für den Fame!
Quelle: PC Games
Macht euch die sozialen Medien zunutze, um eure Beliebtheit zu steigern.
Doch egal was ihr tut, so gut wie alles hat Auswirkung auf eure Beliebtheit bei den Bürgern. Daher müsst ihr auch bei kleinsten Entscheidungen abwägen, was die richtige Lösung ist. Oft gibt es aber auch gar keine und ihr müsst das kleinere von zwei Übeln wählen, um möglichst wenig Ansehen zu verlieren.
Je mehr Ansehen ihr verliert, desto schwerer wird es, neue Mitarbeiter zu finden und den Kongress von euch zu überzeugen. Es ist also wichtig, nach außen positiv aufzufallen, ob nun durch Spenden oder motivierende Tweets.
Das Balancing ist bei diesem System allerdings sehr fragwürdig, da man durch eine falsche Entscheidung teilweise viermal so viel Ansehen verliert wie man bei einer richtigen dazugewinnt.
Neben Beliebtheit spielt wie fast immer auch das Geld eine wichtige Rolle. Schließlich müssen Korruption und Mitarbeiter auch irgendwie finanziert werden. Geld bekommt ihr unter anderem durch richtige Entscheidungen bei Aufgaben, sowie durch das Verkaufen von Items und Investitionen in Unternehmen und Wohltätigkeits-Fonds.
6. Die Jahresuhr steht niemals still
Geld braucht ihr unter anderem auch für das Gehalt eurer Angestellten am Ende jedes Monats. Hier greift das Zeitsystem des Spiels. Wenn ihr alle Entscheidungen getroffen und allen Mitarbeitern ihre Aufgaben zugewiesen habt, könnt ihr zum nächsten Monat vorspulen. Dann kehren eure Mitarbeiter zurück und ihr seht, wie gut sie ihr Aufgaben erfüllt haben.
Außerdem warten neue Aufgaben auf euch, die es zu erledigen gilt. Manche von ihnen sind nur eine bestimmte Anzahl an Monaten verfügbar, bevor sie verschwinden. Also solltet ihr die Chance nutzen, solange sie besteht. Der Kalender startet im November 2020 und endet im Jahr 2023, bis zu dem ihr euer finales Ziel, den Zusatzartikel 28 durchzusetzen, erreicht haben müsst.
Wenn ihr es auf dem Weg dorthin schafft, eure Präsidentschaft gegen die Wand zu fahren, habt ihr die Möglichkeit, an einem beliebigen vorherigen Monat neu zu starten und es nochmals zu versuchen. Ihr müsst also nicht bei jedem Fehlversuch zwingend ein neues Spiel starten.
7. The American way of lies
Als Präsident habt ihr die Aufgabe, seriös, gerecht und gemäß der amerikanischen Verfassung zu handeln. Zumindest in der Theorie. Um im Amt zu bleiben, ist es jedoch manchmal nötig, sich nicht ganz standesgemäß zu verhalten.
Muss ja schließlich niemand erfahren, dass ihr den Senator von Wisconsin bestochen habt, damit er sich für euch einsetzt oder das einer eurer Kritiker einen unglücklichen "Unfall" hatte.
Sowas aber auch! Ein paar Milliönchen an die nächste Wohltätigkeitseinrichtung gespendet und schon liegen euch die Wähler wieder zu Füßen. Aber auch hinter den Mauern des Weißen Hauses geht vieles nicht mit rechten Dingen zu. Wer kontrolliert schon, ob eure Mitarbeiter angemessen bezahlt werden?
Schließlich haben auch sie schmutzige Geheimnisse, die lieber nicht an die Öffentlichkeit geraten sollten. Egal ob Glücksspiel, Alkoholsucht oder illegale Partys, bei euch findet jeder einen Platz im Team. Von IT-Experten über Anwälte und Journalisten bis hin zu Auftragskillern. Ihr braucht Leute mit vielen Talenten, denn nur so könnt ihr euch der Sicherheit eures Amtes gewiss sein.
This Is the President erscheint am 6. Dezember via Steam für PC.
