The Witcher: Monster Slayer - Alles, was ihr über den Pokémon-Go-Konkurrenten wissen müsst

Special Christian Schmid Maria Beyer-Fistrich
The Witcher: Monster Slayer - Alles, was ihr über den Pokémon-Go-Konkurrenten wissen müsst
Quelle: Spokko / CD Projekt

Wir verraten euch alles, was ihr zum Start am 21.07. über The Witcher: Monster Slayer wissen müsst: Wie sich das Smartphone-Game spielt, wie der Kern-Gameplay-Loop aussieht und wie sich der Augmented-Reality-Anteil des Spiels äußert.

Pokémon-Spieler können seit 2016 in Pokémon GO kleine Wanderungen und frische Luft mit ihrer Gaming-Liebe kombinieren. Mit The Witcher: Monster Slayer erhalten am 21.07.2021 nun auch Fans der Witcher-Reihe die Möglichkeit, ihre Beinmuskeln zu aktivieren und in der realen Welt per Smartphone Monster zu jagen. Wir verraten euch in diesem kurzen aber knackigen Artikel alles, was ihr wissen müsst, um zu beurteilen, ob der Titel euren Hexer-Geschmack trifft oder ob ihr euch lieber an die Bücher, Serie und Spiele haltet.

Dazu erklären wir erst einmal das, was ihr überhaupt in The Witcher: Monster Slayer tut - neben dem grundsätzlichen Gameplay bringen wir euch die Funktionsweise von Bomben, Elixieren und die benötigte Echtwelt-Zeit näher. Dann nehmen wir die AR-Komponente des Titels unter die Lupe und erklären, was ihr überhaupt auf eurem Bildschirm seht, wenn ihr euer virtuelles Schwert schwingt oder mit NPCs plaudert. Als Letztes werfen wir einen Blick in den Echtgeld-Shop und geben ein paar Tipps, wie ihr am 21.07. euren Einstieg ein kleines bisschen angenehmer gestalten könnt. Los geht's!

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Wie funktioniert das Gameplay? Quests, Jagd und Spurenlesen
Wer bereits Pokémon GO gespielt hat und The Witcher: Monster Slayer zum ersten Mal startet, erlebt direkt eine Überraschung: Derzeit gibt es nur Quest-NPCs und keine wandernden Nichtspielercharaktere. NPCs stehen in Gesprächen aber immerhin sichtbar vor euch, samt Multiple-Choice-Dialogen. Quelle: Spokko Derzeit gibt es nur Quest-NPCs und keine wandernden Nichtspielercharaktere. NPCs stehen in Gesprächen aber immerhin sichtbar vor euch, samt Multiple-Choice-Dialogen.
Hier gibt es eine verständlich vermittelte Hauptstory. Diese wird dem Spieler in gezeichneten Zwischensequenzen nahegebracht, die sich gut in den Stil des Universums und des Spiels einfügen: Ihr spielt einen Witcher, der in einer Zeit vor Geralt von Rivia durch eine Welt zieht, die praktisch von Monstern überrannt wurde; Monsterjäger sind hier noch angesehene und wichtige Teile der Gesellschaft. Nach dem Intro erstellt ihr euren eigenen Charakter mit der Hilfe einer überschaubaren Menge an Optionen.

Quests erhaltet ihr von NPCs, denen ihr in den Story-Momenten begegnet. Derzeit gibt es keine in der Welt herumwandernden Questgeber, doch das soll sich mit dem Release am 21.07. ändern. Ja das bedeutet, dass ihr ab Release (vermutlich) erst einmal zum Questgeber spazieren und die Quest annehmen müsst. The Witcher: Monster Slayer will euch den wandernden Lebensstil eines Witchers nahe bringen und lässt euch dementsprechend oft und gerne laufen.

Sobald ihr nach einer Zwischensequenz vor einem Nichtspielercharakter steht, wird dieser in der AR-Anzeige dargestellt und ihr dürft euch in einfachen Multiple-Choice-Dialogen mit ihm unterhalten. Das Ganze ähnelt in seiner Machart einem typischen Witcher-Spiel: Ihr könnt zwar zwischen verschiedenen Dialogoptionen wählen, das Ganze läuft aber in der Regel auf die heilige RPG-Dialog-Dreifaltigkeit "Annehmen, Ablehnen, mehr Information" hinaus. Sobald ihr eine Aufgabe angenommen habt, erwartet derzeit euch ein solider Fußmarsch von zirka 500 m bis 1.500 m zum Ort der Quest - von "Sammele Blüten" bis hin zu "Töte diesen Greifen" ist alles, was man aus RPGs kennt mit von der Partie.

Die Monsterjagd in den Hauptquests ist mehrstufig: Nachdem ihr zunächst Spuren von toten Tiere und zerstörte Planwagen entdeckt, könnt ihr den Einzugsbereich des Monsters eingrenzen. Dazu wird euch ein riesiger gelber Kreis angezeigt, in welchem die Kreatur zuletzt gesehen wurde. Die Story wird euch in passend gezeichneten Zwischensequenzen nahe gebracht. Erwartet zu Beginn keine epische Geschichte. Die Mainquest dient eher der Zerstreuung zwischen Monsterkämpfen. Quelle: Spokko Die Story wird euch in passend gezeichneten Zwischensequenzen nahe gebracht. Erwartet zu Beginn keine epische Geschichte. Die Mainquest dient eher der Zerstreuung zwischen Monsterkämpfen.
Sobald ihr in das Gebiet wandert, schrumpft der Kreis und ihr setzt eure Suche in dem neuen, kleineren Suchbereich fort. Das wiederholt ihr so lange, bis das Monster mit einem kleinen gelben Ausrufezeichen über dem Kopf vor euch erscheint. Sobald ihr auf die Kreatur tippt, erscheint der Vorbereitungsbildschirm und es kann losgehen.

Normale "Neben-Monster" bekämpft ihr, indem ihr auf sie zugeht und sie antippt, wenn sie sich in eurem Einzugsbereich befinden. Wenn ihr den Kampf startet, folgt ihr zunächst Fußspuren in der AR-Anzeige, bis sie durch eure Witcher-Sinne rot leuchten, dann kann es losgehen. Nachdem ihr eure Quest oder euren Kampf absolviert habt, erhaltet ihr Beute, die ihr wiederum in neue Ausrüstung investieren oder in eurem Alchemie-Set verarbeiten könnt.

Wichtig: Generell gilt, dass sich das Gameplay von Moment zu Moment in The Witcher: Monster Slayer als deutlich langwieriger gestaltet als in Pokémon GO. Wo ihr euch beim Letzteren alle paar Sekunden mit einem Pokémon anlegen könnt, verfolgt ihr eure Questbeute in W:MS teils minutenlang, lest "Spuren" und absolviert danach einen sehr aktiven Kampf. Das Ganze ist natürlich Absicht: Ihr sollt euch wie ein Witcher fühlen und diese leisten eben eine Menge Forschungs- und Vorbereitungsarbeit. Eine kleine Entwarnung folgt trotzdem: Wer sich einfach nur mit ganz normalen Monstern anstelle der Quest-Biester prügeln möchte, kann das auf Wunsch auch alle zwei Schritte tun.

Wer sich einen etwas besseren Überblick schaffen möchte, zoomt die Karte heraus und erhält damit eine schwarz-weiße Übersicht seiner Echtwelt-Region. Diese wird mit den Echos der typischen "Witcher-Sinne" versehen und zeigt damit den ungefähren Standort von Monstern und Ressourcen an. Wer so schlau war, ein paar Falken-Tränke zu brauen, kann obendrein die exakte Art und Schwierigkeit der Monster ermitteln.

Je nach Art der Kreatur müsst ihr euch zur Jagd an einen anderen Ort begeben: Alghoule tauchen zum Beispiel in der Nähe menschlicher Siedlungen auf, Drowner in der Nähe von Gewässern, Barghests eher nachts, Kikimoras bei Regen und Greifen erscheinen tendenziell dann auf eurem Display, wenn ihr euch fernab von Städten aufhaltet. Wir hoffen, ihr habt eure Wanderstiefel geschnürt.

So kämpft ihr in Witcher Monster Slayer: Timing, Parade und Zaubern
The Witcher: Monster Slayer ist eines der wenigen AR-Spiele, die eine recht steile Lernkurve aufweisen, denn der Kampf selbst fällt für ein Spiel in diesem Genre überraschend knifflig aus. Wir messen die Schwierigkeit dabei natürlich an dem Härtegrad anderer AR-Spiele wie Pokémon GO, Ingress Prime oder Orna. Core-Gamer, die auch auf dem PC oder Konsolen unterwegs sind, werden mit den Systemen sehr schnell zurechtkommen. Spieler, die nur Pokémon GO gewohnt sind, müssen sich hingegen ein wenig mit den Mechaniken beschäftigen, um nicht nach dem ersten kleinen Necker mit dem virtuellen Gesicht im Gras zu landen.

Der Grund dafür ist der Aufbau der Kämpfe: Vor Kampfbeginn solltet ihr unbedingt auf die Stärken und Schwächen eures Feindes schauen. Wer sein Amulett benutzt, zoomt die Karte heraus und erhält mit seinen „Witchersinnen“ einen Überblick über die Monster, Arenen und andere Objekte in seiner Nähe. Quelle: Spokko Wer sein Amulett benutzt, zoomt die Karte heraus und erhält mit seinen „Witchersinnen“ einen Überblick über die Monster, Arenen und andere Objekte in seiner Nähe. Wie auch in der Spiel- und Romanvorlage sind Monster mit unterschiedlichen Waffen und Maßnahmen verwundbar, ebenso wie sich der Kampfrhythmus zwischen zwei Kreaturen unterscheiden kann. Wer seinem Gegner auf dem Feld der Ehre begegnet, verprügelt ihn mit Wischbewegungen mit seinem Schwert: Kurze, hastige Wischer entsprechen einer schnellen Attacke, während lange und bedächtige Wischer in einer starken Attacke enden.

Beides ist eine valide Herangehensweise, kann sich aber von Monster zu Monster in seiner Effektivität unterscheiden: Felstrolle müssen zum Beispiel mit starken Attacken geknackt werden, während ihr Ghule am besten mit schnellen Schwerthieben in die Defensive drängt. Wer in die Mitte des Bildschirms tippt und gedrückt hält, pariert die Angriffe seines Feindes - je besser das Timing, desto weniger Schaden kommt bei euch an. Sollte sich die gelbe Leiste über dem Kopf des Monsters füllen, könnt ihr einen kritischen Treffer landen, wenn ihr vorbeischwebendes ein Symbol im rechten Moment antippt.

Clevere Monsterjäger bereiten im Vorhinein die passenden Bomben und Öle vor. Erstere könnt ihr während es laufenden Kampfes werfen, letztere stellen starke Buffs dar, die ihr vor dem Kampf einsetzt. Zu guter Letzt setzt ihr schließlich verschiedene Witcher-Zeichen ein, die ihr tatsächlich während des laufenden Kampfes auf den Bildschirm zeichnen müsst, damit sie aktiviert werden. Die Kämpfe in The Witcher: Monster Slayer sind für ein AR-Spiel recht knackig. Wer keine Lust auf den AR-Modus hat, schaltet einfach die vorgezeichneten Hintergründe ein. Quelle: Spokko Die Kämpfe in The Witcher: Monster Slayer sind für ein AR-Spiel recht knackig. Wer keine Lust auf den AR-Modus hat, schaltet einfach die vorgezeichneten Hintergründe ein.

Wenn sich das alles in der Tat recht knackig für ein AR-Game anhört, liegt ihr völlig richtig. Einfache Anfangs-Kreaturen könnt ihr gerade so mit eurem Schwert und euren Zeichen besiegen, doch spätere Monster oder gar die mit Schädel versehenen Boss-Kreaturen verlangen eine gewisse Vorbereitung von euch.

Öle und Bomben werden hier sehr wichtig, denn die insgesamt 78 Wesen werden immer schwerer, je höher ihr euch im Level vorkämpft. Und kämpfen solltet ihr oft und gerne, da ihr immer dann einen Skillpunkt für die drei Bäume Kampf, Alchemie und Zeichen erlangt, wenn ihr eine gewisse Menge an Monstern innerhalb einer Gattung besiegt habt.

Wie funktioniert die AR-Integration? Viel zu tun, viel zu sehen
Die Umsetzung des AR-Konzeptes ist eine der großen Stärken von The Witcher: Monster Slayer, denn ihr müsst in der Tat eine Menge auf eurem Bildschirm selbst tun: Den Schwertkampf per Fingerwischen zu absolvieren, Zeichen zu malen und währenddessen Bomben zu schmeißen ist sehr befriedigend, weil die AR-Monster recht gut auf eure Eingaben reagieren und ihr Kopf zum Beispiel von einem harten Schwerthieb in die entsprechende Richtung gerissen wird. Die Spurensuche zu Kampfbeginn ist zwar eher ein Gimmick, bringt aber das bekannte Witcher-Feeling rüber, das Monster Slayer vermitteln will.

Ein wenig seltsamer fallen die per AR in die Landschaft projizierten NPCs aus die, im Gegensatz zu den fremdartigen Monstern, nicht immer in eine Vorstadt oder in eine Fußgängerzone passen. Sich in einer alten Unterführung mit einem Felstroll anzulegen ist jedoch überraschend spaßig und passt recht gut zu dem angestrebten Witcher-Konzept. Nettes Detail: Wenn ihr euch schnell bewegt, etwa in einem Fahrrad oder einem Auto, wechselt euer kleiner Karten-Witcher auf sein Pferd. Und nur damit wir es gesagt haben: Natürlich spielt ihr Monster Slayer bitte nicht in voller Fahrt.

Je nach Tageszeit, Regen und ob ihr euch in einem Siedlungsgebiet aufhaltet oder nicht, begegnet ihr in freier Wildbahn anderen Monstern. (1) Quelle: Spokko Je nach Tageszeit, Regen und ob ihr euch in einem Siedlungsgebiet aufhaltet oder nicht, begegnet ihr in freier Wildbahn anderen Monstern. (1) Was gibt es im Ingame-Shop und muss man Sachen kaufen?
Wer The Witcher: Monster Slayer spielen will, wird vor allem zu Beginn des Spiels stark in Richtung des Shops gedrängt. Klar, es handelt sich immer noch um ein Free-to-Play Spiel auf einem Smartphone - das Geschäftsmodell ist nicht überraschend. Wo euch jedoch andere Smartphone-Games zu Beginn locken und erst später in die Kostenfalle rennen lassen, ist The Witcher Monster Slayer immerhin von Beginn an sehr ehrlich zu euch: Ihr benötigt ein Stahlschwert und ein Silberschwert, denn im Gegensatz zu dem Quellenmaterial sind hier die eine Hälfte der Monster empfindlich gegen Stahlwaffen und die andere gegen Silberwaffen.

Ihr startet mit einem Stahlschwert, das Silberschwert gibt es hingegen nur im Echtgeld-Shop zu kaufen - für 2.000 Währungseinheiten, von denen ihr zu diesem Zeitpunkt bis Stufe 10 lediglich 50 pro Tag verdienen könnt. Weitere Shop-Gegenstände sind zum Beispiel Inventarplätze für 2.000 Einheiten, (sehr) starke Rüstungen für 5.000 Einheiten, die euch prozentuale Boni gewähren sowie zusätzliche Alchemie-Kocher. Einer davon steht euch immer kostenlos zur Verfügung, zwei weitere könnt ihr euch im Shop kaufen - in begrenzten Anwendungspaketen, danach müsst ihr wieder zur Börse greifen.

Währungspakete gibt es in den Stufen 200, 1.300 und 3.500 was dem bekannten Mobile-Muster folgt, dem Spieler immer eine unpassende Währungsanzahl zu bieten und damit die Verkäufe zu steigern. Das Starterpaket kostet knappe 6 € und beinhaltet zufälligerweise ein Silberschwert. Soweit nichts Überraschendes. Wenn ihr nicht bezahlen wollt, und sich 100 Tage Grind für euch nur begrenzt nach Spaß anhören, haben wir zumindest ein kleines Trostpflaster: Je mehr ihr spielt, desto weniger benötigt ihr den Ingame-Shop.

Einsteiger-Tipps für Witcher Monster Slayer
Das angenehmere Midgame rührt daher, dass ihr zumindest in der Early-Access-Version, ab Stufe 10 die Möglichkeit freischaltet, in diversen Nemeton-Arenen zu kämpfen, in denen ihr pro Tag 200 Währungseinheiten erspielen könnt. Die Arenen erkennt ihr an dem Baum-Symbol auf der Karte; nehmt diese Möglichkeit unbedingt in Anspruch!

Nachdem ihr also nach Erreichen der zehnten Stufe weitere 10 Tage lang geschuftet habt, seid ihr stolzer Besitzer eines Silberschwertes und damit frei, den Rest des Spiels in einer beliebigen Reihenfolge anzugehen. Der Ingame-Shop nacht sich immer mal wieder bemerkbar und lockt mit einigen essentiellen Gegenständen. Wenn ihr euch geduldig auf Stufe 10 vorarbeitet könnt ihr dem Shop jedoch recht gut aus dem Weg gehen. Quelle: Spokko Der Ingame-Shop nacht sich immer mal wieder bemerkbar und lockt mit einigen essentiellen Gegenständen. Wenn ihr euch geduldig auf Stufe 10 vorarbeitet könnt ihr dem Shop jedoch recht gut aus dem Weg gehen. Das ist zwar nicht die benutzerfreundlichste Lösung, immerhin bietet euch das Spiel aber einen Weg, den Shop auf Wunsch zu umgehen. Neben den Arenen empfehlen wir jeden Tag einen täglichen Quest zu absolvieren, damit ihr euren Arena-Goldfluss ein wenig unterstützt.

Mehr Erfahrungspunkte erhaltet ihr, wenn ihr mindestens einmal pro Kampf eine perfekte Parade und einen perfekten kritischen Treffer landet. Perfekte Parade bedeutet in diesem Fall, dass ihr erst kurz vor dem Treffer pariert, während der kritische Treffer exakt im Ziel landen muss.

Praktisch: Bei Erfolg werden euch beide perfekten Skills deutlich angezeigt. Setzt erst danach eure Zeichen ein, damit der Kampf nicht zu schnell beendet wird. Auf Stufe 10 könnt ihr das Erfahrungssammeln langsamer angehen, denn hier erwarten euch die Gold-Arenen.

Damit wären die Erfahrungspunkte erledigt - als nächstes versucht ihr möglichst viele Skill-Punkte an euch zu raffen, wie ihr könnt. Dazu werft ihr einen Blick in euer Monsterkompendium und versucht von jeder Kreatur zwei oder drei Exemplare zu erlegen, je nach Anzeige. Das hat den Grund, dass ihr den zweiten Skillpunkt für ein bestimmtes Monster erst bei satten 50 Siegen erhaltet. Zu Beginn wechselt ihr also, wenn möglich, oft eure Gegner, anstatt eine Gattung zu grinden. Am besten aufgehoben sind die Punkte in dem Baum Kampf und den prozentualen Schadensverstärkungen, gefolgt von Zeichen (Aard und Quen sind hier euer Ziel) und schließlich Alchemie.

Abschließend empfehlen wir euch stark, eure Trank-Theke zu Beginn fast ausschließlich mit den "Swift"- und "Thunderbolt"- Tränken zu bestücken: Ersterer verpasst euch 50 % mehr Lebensenergie, während Letzterer euren Schaden um 50 % erhöht. Spezialisierte Öle wie Draconiden- oder Elementaröl erhöhen euren Schaden zwar um 100 %, doch als frisch gebackener Monsterjäger sind die Zutaten rar gesät.

Mit dem, was euch zur Verfügung steht, geht ihr lieber auf Nummer sicher, denn die Kreaturen haben eine Despawn-Zeit von gerade einmal 30 Minuten, sodass ihr unter Umständen schnell reagieren müsst, wenn ihr die Gelegenheit habt, eine Skill-Stufe aufzusteigen. Die spezialisierten Öle dienen derzeit eher dazu, Feinde in den Arenen zu legen als in der offenen Welt Monster zu jagen. Wir wünschen euch eine Menge Spaß und viel Erfolg, wenn ihr euch am 21.07. in die große weite Welt hinauswagt, um eure Witcher-Karriere zu starten!

Bildergalerie

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