The Witcher 2 im PC-Test: Kann der aschfahle Hexer Geralt beim zweiten Anlauf die heißbegehrte Rollenspielkrone erobern? Wir haben das Mega-Rollenspiel auf Herz und Nieren getestet.
Das hat uns nicht so gut gefallen
Schwerer Einstieg
Quelle: PC Games
Screenshots aus The Witcher 2, das Spiel sichert sich die Grafikkrone unter den Rollenspielen mit Leichtigkeit. (2)
The Witcher 2 hat zwar ein gutes Tutorial, der die Spielmechanik verständlich erklärt, jedoch sucht ihr vergebens nach einer kurzen Zusammenfassung der Story des ersten Teils. Witcher-Veteranen dürfte das nur wenig ausmachen, aber Neulinge werden kaum die Höhepunkte der ansonsten sehr gelungenen Geschichte verstehen.
KI
Die von Computer gesteuerten Charaktere verhalten sich manchmal recht dämlich. Bei Kämpfen sind die NPCs öfter im Weg, die Gegner laufen gerne wiederholt in Fallen hinein und besonders skurril wird es, wenn man einer Gruppe folgt und sie durch eine Tür laufen. Dann öffnet jeder einzelne Charakter die Tür und schließt sie hinter sich - bis drei, vier Leute in ein Haus gelangt sind, dauert es so eine Weile. Mit der Zeit gewöhnt man sich an diese kleinen KI-Schwächen.
Hohe Rechneranforderungen
Ohne Frage - The Witcher 2 sieht fantastisch aus! Aber die ganze Grafikpracht hat auch einen hohen Preis. Die polnischen Entwickler haben auf neue DirectX 11-Effekte verzichtet, aber eine ähnlich grandiose Präsentation wie etwa in Crysis 2 ist ihnen trotzdem gelungen. Dies geht jedoch auf Kosten der Hardware. Ein Dualcore-Prozessor mit 3GHz und eine aktuelle Grafikkarte (mindestens Geforce 460 GTX) ist vonnöten, wenn ihr mehr als die mittleren Grafikeinstellungen verwenden möchtet.
