The Triplets of Belleville

Test

Enkelsohn Champion ist Madame Souzas Ein und Alles. Dem pummeligen Kleinen wird jeder Wunsch erfüllt. Jahre später ist der Waisenjunge zum professionellen Radfahrer gereift, der zu den Top-Favoriten der Tour de France zählt.

Doch während einer Etappe wird Champion mit zwei weiteren Sportkollegen von der französischen Mafia gekidnappt. Sofort macht sich die rüstige Madame Souza gemeinsam mit dem übergewichtigen Familienhund Bruno auf, um Champion aus den Händen seiner Entführer zu befreien. Unterstützung erhalten die beiden von dem gealterten Diven-Trio "The Belleville Triplets".

Gleich zwei "Oscar"-Nominierungen (für den besten Animationsfilm und den besten Filmsong) brachte dieser Zeichentrickfilm seinem Schöpfer Sylvain Chomet ein. Für diesen ungewöhnlichen Streifen hätten wir uns mehr Boni erhofft.

Das Fehlen eines Audiokommentars wird ein wenig vom guten Making of kompensiert, in dem Sylvain Chomet und sein Team über die Entstehung und technische Umsetzung von "The Triplets of Belleville" sprechen. Die szenenspezifisch kommentierten Videos "Opening Scene", "Restaurant Performance" und "Tuning the Wheel" vertiefen diese Erläuterungen. FE

Fazit

Film-Check: Sylvain Chomet verpackt seine amüsante Entführungs-Geschichte in ein optisch eigenwilliges Gewand. In seiner 2D-Welt wimmelt es nur so von schrulligen, liebenswerten Charakteren.
DVD-Fazit: Dieser bemerkenswerte Zeichentrickfilm sei jedem Heimkinofreund ans Herz gelegt, der nach animierter Unterhaltung abseits der altbekannten, ausgetretenen Pfaden sucht. In audiovisueller Hinsicht überzeugt der Streifen auf DVD ohnehin. Das Bonusmaterial wurde etwas vernachlässigt.

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