The Riftbreaker im Test: Bombastischer Genremix auf Galatea 37, Seite 2

Test Lennard Fink Lukas Schmid
The Riftbreaker im Test: Bombastischer Genremix auf Galatea 37, Seite 2
Quelle: EXOR Studios

The Riftbreaker ist eine wilde Mischung aus verschiedenen Genres. Ob dieser Genremix nicht nur wild, sondern auch gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Je größer die Gefahr, desto belohnender und befriedigender ist dann ein Sieg. Bezwungene Gegner lassen bisweilen nämlich Ressourcen fallen, mit denen ihr euren Mech und eure Basis verbessern könnt oder neue Waffen erforschen und somit freischalten könnt.

Dabei sind es nicht nur die lebendigen Kreaturen, die eine große Gefahr darstellen. Denn Wetterereignisse wie Blitze oder Tornados können, genau wie herunterfallende Himmelskörper, großen Schaden anrichten - an euch und eurer Basis, sofern ihr euch dort aufhält.

Erdbeben und Meteoriten machen euch nämlich nur in eurer Nähe zu schaffen, was viel Frust erspart, da eure Basis in eurer Abwesenheit nicht zerstört werden kann.

Schaffe, schaffe, Basis baue

Die Basis ist äußerst wichtig für euer Überleben und das der Menschheit. Kurz nach eurer Landung auf Galatea 37 beginnt ihr mit dem Bau. Zunächst errichtet ihr euer Hauptquartier, das den Dreh- und Angelpunkt eurer Festung darstellt. Hier könnt ihr nämlich euren Mech reparieren, wenn dieser mal wieder ein paar Kratzer im Lack hat.

Zerstören Gegner euer HQ, könnt ihr im Falle eines Dreh- und Angelpunkt eurer Erkundungen ist eure Basis, die ständig erweitert und verbessert werden will. Immerhin ist des Mechs Heimat seine Werkstatt. Quelle: EXOR Studios Dreh- und Angelpunkt eurer Erkundungen ist eure Basis, die ständig erweitert und verbessert werden will. Immerhin ist des Mechs Heimat seine Werkstatt. Todes nicht mehr respawnen. Im Klartext: Mission gescheitert. Eine Basis benötigt natürlich große Mengen an Energie, also baut ihr fleißig Solaranlagen und Windräder. Die unterscheiden sich in Sachen Effektivität und Leistungsdauer. Ist ja klar: nachts sind Solarpanels ziemlich nutzlos und wenn kein Wind weht, bringen auch die Windräder nichts.

Um diesen Problemen zu entgehen, könnt ihr euch Kraftwerke bauen, die zwar für wesentlich mehr Energie sorgen, aber auch um einiges teurer sind. Außerdem braucht ihr eine Menge Rohstoffe, dafür seid ihr ja eigentlich da. Dann heißt es, Erzvorkommen finden und abbauen. Dafür baut ihr euch eine Fabrik in der Nähe und beutet fleißig aus.

Mit den erwirtschafteten Bodenschätzen könnt ihr neue Gebäude wie ein Arsenal für neue Waffen errichten oder bereits vorhandene wie euer Hauptquartier verbessern. Natürlich wollen auch die Fabriken mit dem Stromnetz verbunden werden, daher verbindet ihr diese mithilfe von Stromleitungen mit den Kraftwerken.

Um euch vor der feindlichen Tierwelt zu schützen, zieht ihr Mauern auf und platziert Geschütztürme. Mit der Zeit könnt ihr euch eine richtige Festung bauen, an denen eure Feinde nur so abprallen - sofern ihr so lange genug überlebt (kleiner Tipp: baut mal ein Labyrinth und guckt was passiert).

Was anfangs noch ein wenig kompliziert anmutet, läuft mit der Zeit immer flüssiger. So baut ihr euch mit voranschreitender Spielzeit fast blind innerhalb von Sekunden eine neue Basis. Das funktioniert wirklich gut und es ist extrem befriedigend, am Ende euer Werk zu bestaunen ... bis der nächste Feuergolem kommt und eure Arbeit zunichtemachen will.

Interstellare Landvermessung

Im Verlauf des Spiels könnt ihr neue Waffen erforschen und freischalten. Zum Beispiel eine Eiskanone oder einen Energieschild. Wie ihr euren Mech schlussendlich ausrüstet, ist euch überlassen. Quelle: EXOR Studios Im Verlauf des Spiels könnt ihr neue Waffen erforschen und freischalten. Zum Beispiel eine Eiskanone oder einen Energieschild. Wie ihr euren Mech schlussendlich ausrüstet, ist euch überlassen. Natürlich sind die Rohstoffvorkommen irgendwann erschöpft. Also erkundet ihr Galatea 37 auf der Suche nach neuen Ressourcen. Dabei kommt ihr durch verschiedene und durchgehend wundervoll gestaltete Biome. Trockene Wüsten oder giftige Sümpfe. Die verschiedenen Umgebungen sehen nicht nur fantastisch aus, sondern haben auch spielerische Auswirkungen.

So kommt euer Mech nicht gut mit zu viel Hitze klar und entsprechende Biome stellen eine Gefahr dar. Für Entdecker ist also einiges an Abwechslung geboten. Mit der Zeit findet ihr neue Materialien wie Kobalt oder Palladium. Um dieses abzubauen, errichtet ihr Außenposten, die selbstverständlich ebenfalls verteidigt und mit Energie versorgt werden wollen.

Relativ schnell wird klar, dass ihr eigentlich immer dasselbe zu tun habt. Ressourcen finden und abbauen, Basis errichten und vor Gegnerhorden verteidigen, Ressourcen finden und abbauen, Basis errichten ... Keiner hat gesagt, Kolonialisieren macht Spaß. Im Fall von The Riftbreaker tut es das aber, denn alle Spielmechaniken greifen sinnvoll ineinander, sodass der Zyklus stets motivierend bleibt.

Riftbreaker-Carepaket

Insgesamt vier Schwierigkeitsgrade gibt es. Das Spiel wird zwar von Schwierigkeitsgrad zu Schwierigkeitsgrad immer fordernder und, naja, schwieriger, bleibt aber stets fair und spaßig. Auf der schwierigsten Stufe werden euch dann pausenlos riesige Horden an den Kopf geworfen, die es zurückzuschlagen gilt. Sie ist also eher an erfahrene oder masochistisch veranlagte Riftbreaker gerichtet.

Neben der Kampagne gibt es auch noch den Überlebensmodus, in dem ihr euer Spiel individuell einstellen könnt. Ansonsten ist der Modus wohl recht selbsterklärend: Horden von immer härteren Gegnern wollen eure Basis dem Erdboden gleich machen. Einen Koop-Modus gibt es bislang zwar leider noch nicht, könnte in naher Zukunft jedoch nachgereicht werden. Das Spielsystem gibt es auf jeden Fall her.

Für die Streamer unter euch könnte The Riftbreaker erst recht einen Blick wert sein. Denn mit dem eingebauten Streaming-System kann der Chat aktiv ins Spiel eingreifen. So können Gegnerhorden geschickt, Wetterkatastrophen entfesselt oder Rohstoffe gespendet werden.

The Riftbreaker ist seit dem 14. Oktober für PC, PS5 und Xbox Series erhältlich. Fassungen für PS4 und Xbox One sollen folgen.

Meinung

Wertung zu The Riftbreaker (PC)

Wertung:

9.0 /10

Wertung zu The Riftbreaker (PS5)

Wertung:

9.0 /10

Wertung zu The Riftbreaker (XSX)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Fantastische GrafikWuchtige KämpfeBefriedigendes BasisbausystemWaffenvielfaltVielzahl von BiomenStreaming-TechnikGegnerhordenFairer Preis
Dünne StoryFehlende deutsche SynchroKein Koop-Modus
Fazit

Ein durch und durch gelungener Genremix zum fairen Preis

Bildergalerie

  1. Seite 1 The Riftbreaker im Test: Bombastischer Genremix auf Galatea 37, Seite 1
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