Ein Zombie-Film mit Cowboys im Test.
Ein Zombie-Film mit Cowboys
Sam Raimi und Peter Jackson machten es vor: Als Jungregisseure starteten sie ihre Karrieren mit billig abgedrehten, blutigen Horrorfilmen, heute stemmen sie in Hollywood Multimillionen-Dollar-Projekte. Kein Wunder, dass zahllose Nachwuchsfilmer unermüdlich das Horror-Feld beackern, anstatt etwa mit einem Drama oder einer Komödie zu debütieren.
Einzelgänger Ryn Baskin (Clint Glenn)
Gerald Nott entschied sich dafür, seinen Regie-Einstieg mit einer Art Endzeit-Western mit Zombies zu wagen und übernahm gleich auch noch Drehbuch und Produktion. Vor 85 Jahren verwandelte ein Virus Milliarden Menschen in Fleisch fressende Untote. Knallharte Kopfgeldjäger bestreiten ihren Lebensunterhalt seitdem mit dem Abschuss eben dieser Zombies. Da die Anzahl der wandelnden Ziele jedoch abzunehmen droht, entbrennt unter den Bounty-Huntern ein erbitterter Konkurrenzkampf. Um der Arbeitslosigkeit zu entgehen, will der skrupellose Blythe Remington (Parrish Randall) die Seuche erneut verbreiten. Sein ehemaliger Weggefährte Ryn Baskin (Clint Glenn) stellt sich ihm entgegen.
Die Zugaben sind für einen Low-Budget-Film erstaunlich. Im Making of geben Nott und Glenn Auskunft über die Produktion der Genremischung.
