Frank Castle ist tot -- jetzt jagt er als Punisher die Mörder seiner Familie, um sie zu bestrafen
Punisher, die Kultfigur aus dem Marvel-Comic-Universum, erblickte das Licht der Superhelden-Welt im Februar 1972 . War er ursprünglich nur ein Nebencharakter in den Strips der "The Amazing Spider-Man"-Reihe, widmete man ihm schnell eine eigene Serie. Die Comics "Welcome Back Frank" fanden rasch viele Fans, denn der Punisher erwies sich als wahrer Exot unter den Superhelden: Er verfügt nämlich über keinerlei Superkräfte.
In Jonathan Hensleighs Verfilmung ist Frank Castle (Tom Jane) ein Ex-Delta-Force-Soldat, der als verdeckter Ermittler für das FBI Drogen- und Waffenschmuggler überführt. Bei einem fingierten Waffen-Deal eröffnen seine uniformierten Kollegen unerwartet das Feuer und töten dabei den Sohn des schwerreichen Howard Saint (John Travolta). Saint, der für das kolumbianische Drogenkartell im großen Stil Geld wäscht, ist vom Tod seines Sohnes tief getroffen. Seiner trauernden Frau Livia (Laura Harring) zuliebe fordert er die Ermordung von Castles Familie ...
Rache ist süß
Als der Castle-Clan auf Puerto Rico ein großes Familienfest feiert, töten Saints Handlanger unter Führung seiner rechten Hand Quentin Glass (Will Patton) alle Anwesenden. Saints zweiter Sohn John (in einer Doppelrolle: James Carpinello) persönlich streckt Frank nieder, doch dieser überlebt das hinterhältige Attentat schwer verletzt und wird von einem einheimischen Schamanen wieder aufgepeppelt. Der Schmerz über den Verlust seiner Familie, aber vor allem die Wut über die feigen Morde an seiner Frau Maria (Samantha Mathis) und seinem Sohn halten den ehemaligen Special-Agent am Leben.
Losgelöst von allen moralischen Bedenken kehrt er als der "Punisher" zurück. Und er hat nur ein Ziel: Er will die Mörder bestrafen und ihrem Auftraggeber Howard Saint alles nehmen, was er liebt ...
