The Missing

Test

Mit "A beautiful Mind" räumten Produzent Brian Grazer und Regisseur Ron Howard bei der "Oscar"-Verleihung 2001 gleich zwei der begehrten Trophäen ab. "The Missing" führte das Erfolgsduo erneut zusammen.

Erzählt wird die Geschichte der allein erziehenden Maggie Gilkeson (Cate Blanchett), die Ende des 19. Jahrhunderts versucht, mit ihren beiden Kindern über die Runden zu kommen. Eines Morgens wird der größte Alptraum jeder Mutter Wirklichkeit: Die ältere Tochter Lily (Evan Rachel Wood) wird entführt. Der einzige Mensch, der Maggie helfen könnte, ist ihr verhasster Vater (Tommy Lee Jones), der die Familie vor Jahren im Stich ließ, um unter Indianern zu leben.

Die Doppel-DVD offeriert auf Disc 1 einen Regiekommentar, in dem Ron Howard u.a. betont, dass er vom üblichen verkitschten Bild des Wilden Westens bewusst Abstand nehmen wollte. Wer mehr über die Produktion wissen will, bekommt durch die vielen Behind-the-Scenes-Featurettes reichlich Gelegenheit.

Obendrein finden sich auf Disc 2 noch fast ein Dutzend deleted Scenes, drei alternative Endfassungen, leider ohne hinzuschaltbaren Regiekommentar, eine kleine Fotogalerie und eine Trailershow. FE

Fazit

Film-Check: Ron Howards Vater-Tochter-Konflikt vor Westernkulisse ist zwar starbesetzt, doch zieht sich die Geschichte einfach zu sehr. Auch Tommy Lee Jones überzeugt nicht so ganz in seiner Rolle.
DVD-Fazit: Die DVD-Umsetzung wird dem durchaus sehenswerten Mix aus Western und Thriller mehr als gerecht. Die Scheibe bietet ein gelungenes Bild und einen dem Geschehen angemessenen Sound. Obendrein findet sich aufschlussreiches Bonusmaterial zur Produktion. Hier dürften kaum Wünsche offen bleiben.

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