Westernzeit im Heimkino: Ron Howards tragische Familiengeschichte aus Amerikas Gründertagen ist weit mehr nur als ein Lückenfüller, bis Kevin Costners "Open Range" auf DVD erscheint
Während die US-Version als Doppel-DVD zu haben ist, erscheint die Code-2-Version als Single-Disc. Das Zusatzmaterial der Einzelscheibe ist entsprechend abgespeckt. Von elf deleted Scenes sind nun nur noch fünf zu sehen. Auch bei den alternativen Film-Enden wurde der Rotstift angesetzt. Das ist jedoch nicht sonderlich tragisch, denn keine der Schnittfassungen unterscheidet sich dramatisch. Leider wurden jedoch auch die interessanten Behind-the-Scenes-Featurettes gekürzt.
Unter dem Punkt "Outtakes /Gag Reel") findet sich ein ca. dreiminütiger Zusammenschnitt verpatzter Szenen. "Ron Howard erzählt von ..." stellt eine Sammlung von fünf ebenfalls mehrminütigen Videos dar. Darunter finden sich u.a. "... der wichtigen Arbeit im Schneideraum" oder "... seiner Liebe zu Western" in denen der Filmemacher über die Produktion, seine Interpretation des Genres sowie seine Frühwerke spricht.
Diese kann man sich im Anschluss in einer gesonderten Rubrik ansehen. Bei "The Deed of Daring Do","Old Paint" und "Cards, Cads, Guns, Gore and Death ... " handelt es sich um Kurzfilme, die aufgrund ihres Alters entsprechend schlechte Bild- und Tonqualität aufweisen, dafür aber einen amüsanten Einblick auf Ron Howards jugendliche Vorstellung einer adäquaten Interpretation des Western-Genres gewähren. Schließlich wird noch eine Fotogalerie angeboten, die sich in die drei Bereiche "Besetzung", Produktion" und "Schauplätze" aufgliedert.
