Zelda: Tears of the Kingdom - So stark hat sich Hyrule gewandelt seit BotW
Special
Zelda: Tears of the Kingdom lädt mit seiner enormen Spielwelt zum Erkunden ein. Dabei ist die Welt nicht nur mehr als doppelt so groß als noch im Vorgänger Breath of the Wild, die aus dem Vorgänger bekannten Gebiete haben sich zudem deutlich geändert. Wir zeigen euch, was sich so getan hat.
Im Vorfeld wurde in Kommentarspalten zu Trailern von Zelda: Tears of the Kingdom (unser Test) gerne gelästert, dass es doch eh die gleiche Spielwelt ist und Tears daher im Grunde nur ein großer DLC für Breath of the Wild sei. Denn im neuen Zelda kehren wir nach sechs Jahren zurück in das Hyrule, das wir aus Breath of the Wild kennen. Oder zumindest könnte man das meinen. Denn seit unserem letzten Aufenthalt dort hat sich so einiges verändert. Quasi kein Ort ist noch so, wie man ihn aus dem ersten Zelda-Spiel für Nintendo Switch in Erinnrung hat.
Wir nehmen euch mit auf eine Reise durch die wichtigsten Orte beider Zelda-Spiele und zeigen euch im direkten Vergleich, wie viel sich getan hat. Den Vergleich könnt ihr euch entweder als Video ansehen oder in Form von Vergleichsbildern samt Schieberegler. Also sorgt für reichlich Proviant und haltet euren Gleiter griffbereit. Bevor es losgeht, aber noch ein Hinweis zur Sicherheit: Wir haben unseren Vergleich bewusst eher oberflächlich gehalten, um nichts von der Story oder andere weiterführende Dinge zu verraten. Wer jedoch tunlichst jeden kleinen Spoiler vermeiden möchte, sollte Vorsicht walten lassen beim Ansehen und Lesen dieses Vergleichs.
Das Vergessenene Plateau
Wir starten an der wohl ikonischten Stelle in Breath of the Wild, die auch im Nachfolger wieder ein tolles Panorama bietet. Vom Vergessenen Plateau aus sieht man gut, dass die grundlegende Aufteilung der Oberwelt natürlich gleichgeblieben ist. Gleichzeitig sieht man aber schon die zahlreichen Veränderungen im Detail. Schloss Hyrule steht ominös in der Luft, aus dem Todesberg qualmt rotes Miasma und hoch oben zeichnen sich die Himmelsinseln ab.
Tempel der Zeit auf dem Plateau
Bei unserem nächsten Stopp hat sich tatsächlich noch am wenigsten getan. Natürlich säumen die Ruinen des Tempels der Zeit immer noch das Vergessene Plateau. Hier haben sich neue Monster eingenistet, darunter auch fliegende Kakudas, doch im Großen und Ganzen konnte die fortgeschrittene Zeit dem Tempel der Zeit nichts anhaben.
Schloss Hyrule
Ah, hier haben wir eine bekannte Sehenswürdigkeit, die in keinen Zelda-Spiel fehlen darf. An Schloss Hyrule zeichnet sich bereits in Breath of the Wild das rote Miasma in der Luft ab, während der ehemalige Sitz der hylianischen Königsfamilie von Wächtern und anderen Widersachern überrant ist. In Tears of Kingdom hausen ebenfalls die Mächte des Bösen im Schloss, doch hier fliegt es obendrein in der Luft, während ein riesiger Krater darunter prangt.
Kakariko
Als nächstes setzen wir unsere Rundreise durch die zahlreichen Dörfer und Städte von Hyrule fort. Eine der größten Veränderungen hat Kakariko erfahren. Das einst beschauliche Bergdorf zieht nun Archäologen aus aller Welt an. Grund dafür sind mehrere, große Sonau-Ruinen, die vom Himmel direkt in die Siedlung gefallen sind und das Landschaftsbild signifikant geprägt haben. Entsprechend haben sich die Einwohner angepasst und teilweise sogar ihre Häuser umgebaut.
Hateno
Auch Hateno hat sich sichtlich gewandelt, wenn man durch das Städtchen streift. Was im Vorgänger noch ein ruhiger Bauernort war, ist in Tears of the Kingdom zur weltweiten Mode-Hauptstadt avanciert. Überall sehen Passanten gekleidet in dem einzigartigen Pilz-Design der extravaganten Modeschöpferin Sagono und sogar Mode-Touristen finden sich in Hateno ein. Unser Geschmack sind die Klamotten ja nicht, aber was wissen wir schon.
Angelstedt
Die Bewohner von Angelstedt haben in Tears of the Kingdom ein besonders schweres Los gezogen. In Breath of the Wild konnten sie gemütlich dem Fischfang nachgehen. In Tears dagegen wurde das Dorf im tropischen Osten von Necluda komplett von den Horden des Bösen überrant und in Schutt und Asche gelegt!
Taburasa
Hachja, der Besuch von Taburasa erfüllt uns mit Freude, schließlich helfen wir bei der Errichtung dieses Städtchens in Breath of the Wild als Teil einer Nebenquest-Reihe selbst. Und siehe da, seit unserem letzten Besuch ging es mit der Entwicklung sogar weiter. Auf einem großen Projektgelände arbeitet das Bauunternehmen Dumsda mit großen Ambitionen bereits an weiteren Häusern. Sogar eine Schwebebahn wurde eingerichtet, um den Stadtkern mit dem Neubaugebiet zu verbinden.
Dorf der Orni
Selbstverständlich dürfen auf unserem Hyrule-Trip die Dörfer und Städte der vier Völker abseits der Hylianer nicht fehlen! Diese haben in Tears of the Kingdom mit seltsamen Naturkatastrophen zu kämpfen. Im Dorf der Orni, das im kalten Hebra-Gebiet im Nordwesten von Hyrule liegt, tobt etwa ein heftiger Schneesturm. Da dieser Sturm die gesamte Gegend beeinflusst, gehen wir für unseren Vergleich sicherheitshalber nicht zu nahe ran und streifen lieber unseren Wintermantel über.
Zora-Dorf
Bei den Zora im Osten Hyrules ist es zum Glück nicht so bitterkalt. Dafür hat das Wasservolk mit einer anderen Problematik zu kämpfen. Die einst klaren Wasser des Dorfes, wie wir sie aus dem Vorgänger kannten, sind in Tears komplett von ekligem Schlamm verdreckt. Dieser Matsch verklebt den armen Zoras die Kiemen und schadet auch sonst der Gesundheit. Von der Idylle aus Breath of the Wild ist daher nicht mehr viel übrig.
Gerudo-Stadt
Wenn wir in Gerudo-Stadt im Südwesten des Landes ankommen, ist es sogar noch schlimmer. Die einst florierende Handelsstadt ist in Tears wie ausgestorben, während um sie herum in der Wüste heftige Sandstürme toben. Selbst im Palast ist keine Menschenseele. Die verbleibenden Bewohner mussten sich in den Untergrund flüchten, um sich vor Monsterangriffen zu retten.
Goronen-Dorf
Unser vorletzter Halt ist das Dorf der Goronen im Nordosten von Hyrule. Dort erkennen gleich, dass die Statuen der großen Anführer ein Upgrade mit wertvollen Edelsteinen erfahren haben. Ein Zeichen für den Erfolg der neugegründeten Bergbau-Gesellschaft Yunobau [Ju-no-bau], die vom neuen Häuptling Yunobo ins Leben gerufen wurde? In jedem Fall läuft auch hier in Tears nicht alles so rund, wie es scheint.
Todesberg
Zum Abschluss statten wir dem markantesten Wahrzeichen in Eldin einen Besuch ab: dem Todesberg. Seltsam, wo ist denn all die Lava hin, die sonst vom Todesberg ausgespien wurde? Könnte diese Veränderung vielleicht etwas mit dem Miasma zu tun haben, dass jetzt stattdessen aus dem Krater des Berges strömt?
Und damit endet unsere Rundreise durch die bekanntesten Orte Hyrules im direkten Vergleich zwischen Breath of the Wild und Tears of the Kingdom. Wir konnten euch hoffentlich einen guten Überblick darüber bieten, wie sich die Welt allerorts verändert hat. Natürlich ist das nur ein kleiner Bruchteil der immensen Spielwelt in Tears of the Kingdom und wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Erkunden ebenjener! Falls ihr Hilfe dabei braucht, haben wir eine Vielzahl an Tipps und Guides für euch zusammengestellt.
