The Last of Us 2: Intensiv, atmosphärisch, knallhart - Preview aus der Testversion
Special
Am 19. Juni erscheint endlich der lang erwartete PS4-Exklusivtitel The Last of Us 2. Wir haben bereits eine vollständige Version und befinden uns mitten in der Test-Phase, doch wir dürfen jetzt bereits eine Preview zu einem bestimmten Abschnitt aus Naughty Dogs Action-Adventure veröffentlichen.
In nicht mal mehr drei Wochen erfahren wir endlich, wie es mit der Geschichte von Joel und Ellie weitergeht, denn am 19. Juni erscheint The Last of Us: Part 2. Wir haben tatsächlich schon eine Version und befinden uns mitten im Test des meist erwarteten Spiels des Jahres neben Cyberpunk 2077. Den Test zu The Last of Us 2 findet ihr am 12. Juni um 9:01 Uhr am Vormittag bei uns, doch Sony erlaubt es uns bereits jetzt, eine Vorschau zu einem etwa zweistündigen Spielabschnitt aus Naughty Dogs Action-Adventure veröffentlichen. Obwohl wir bereits selbst fleißig Gameplay für unser Testvideo und die Screenshots aufnehmen, weisen wir darauf hin, dass wir für diese Preview nur Hersteller-Material verwenden durften. Wir können jedoch bestätigen, dass der Titel wirklich so grandios aussieht.
The Last of Us: Part 2 in der Vorschau
Findet Nemo Nora
Quelle: Sony
In dem Preview-Abschnitt müssen wir zum Krankenhaus gelangen, um eine gewisse Nora zu finden.
Im Preview-Abschnitt befinden wir uns in Seattle, Washington. Ellie möchte eine gewisse Nora ausfindig machen und hat Informationen, dass sich diese Frau im städtischen Krankenhaus aufhalten soll. Wer das erste The Last of Us kennt, weiß aber natürlich, dass es in der dystopischen Postapokalypse nicht ganz so einfach ist, zum Hospital zu gelangen. Die Natur hat die Betonlandschaft der City zurückerobert. Pflanzen überwuchern Häuser, Autowracks und zerstörte Autobahnbrücken. Seattle ist jedoch noch kaputter als man es von anderen Städten aus Ellies Welt gewohnt ist. Wie Naughty Dogs Neil Druckmann bereits in der letzten State of Play erzählte, tobt in der Stadt ein Krieg zwischen zwei verfeindeten Fraktionen - der sogenannten Washington Liberation Front und den sektenähnlichen Scars.
Im Verlaufe des Spielabschnitts bekommen wir es noch mit beiden Gruppen zu tun, doch vorerst bahnen wir uns langsam einen Weg durch die zerstörte und überwucherte Stadt. Genau wie der Vorgänger ist auch The Last of Us: Part 2 (jetzt kaufen ) ziemlich linear. Allerdings gewährt uns der zweite Teil auch immer wieder ein paar Freiheiten. So können wir zwar direkt Richtung Ziel marschieren, dürfen aber auch naheliegende Gebäude nach Beute durchsuchen.
Quelle: Sony
Wird man niedergeschossen, kann man nun auch vom Boden aus feuern.
In einer ehemaligen Bar sehen wir schon durch die Fensterscheibe, wie dort Crafting-Materialien und Munition liegen, allerdings ist die Tür verschlossen und dank des Lauschmodus erfahren wir, dass Infizierte anwesend sind. Wir müssen also abwägen, ob es sich überhaupt lohnt, den Kampf gegen die Biester zu riskieren. Wir versteckten uns, warfen die Scheibe mit einem Ziegelstein ein und warteten seelenruhig ab, wie sich die vom Lärm angezogenen Infizierten langsam wieder verteilten. Anschließend schlichen wir um sie herum und sackten die Beute in der Bar ein. Auch in späteren Abschnitten des Preview-Bereichs konnten wir uns entscheiden, ob wir den Kampf suchen oder lieber an Gegnern vorbeischleichen.
Nachdem wir ein kleines Umgebungsrätsel gelöst haben, dessen Lösung wir hier nicht verraten wollen, gelangen wir jedoch in ein Gebäude, wo wir es selbst mit gewieften Schleichern zu tun bekommen. Dort haben sich nämlich die sogenannten Stalker eingenistet. Diese Infizierten sind äußerst clever, lauern Ellie auf oder umgehen sie, um ihr in den Rücken zu fallen. Musik, Lichtstimmung und Gegnerdesign sorgen hier für tolle Survival-Horror-Atmosphäre.
An einer Stelle stürmen die Biester in der Gruppe auf uns zu, panisch laden wir unsere Shotgun nach und schießen. Drei Stalker fallen, Nummer Vier ist nur noch wenige Meter entfernt. Wir feuern erneut, doch - Klick! - die Munition ist alle. Die Zeit reicht nicht, um die Waffe zu wechseln, also gehen wir in den Nahkampf. Mit L1 weichen wir den wilden Attacken des Infizierten aus und rammen ihm anschließend unser Messer in den Schädel. Das war knapp. Der Lauschmodus verrät uns jedoch, dass wir immer noch nicht alleine sind.
Quelle: Sony
Die Nahkämpfe sind ziemlich brutal und setzen gutes Timing beim Ausweichen voraus.
Zwischen den Fronten
Wie wir den Mistviechern entkommen, verraten wir nicht, doch nach einigen Kämpfen und einer rasanten Zwischensequenz gelangen wir über Umwege in einen Park. Da wir in der Ferne schon ein Unheil verkündendes Glühen erkennen, schleichen wir durch den hochgewachsenen Farn. Doch plötzlich ertönt ein Pfiff und wir haben einen Pfeil in der Schulter. Wir drücken auf R1 und Ellie zieht sich diesen mit schmerzverzerrtem Gesicht aus dem Körper.
Die Scars sind auf der Suche nach uns, also kriechen wir durch das Gebüsch und geben den Mistkerlen ihre eigene Medizin zu schmecken. Wir bewegen uns langsam um sie herum und schießen ihnen nach und nach einen Pfeil in den Kopf. Später gelangen wir zu einem Quartier der Scars, wo wir ebenfalls leise vorgehen und die Gegner dann einzeln mit dem Messer töten. Da es viel Deckung in dem Gebiet gibt, fällt es uns zwar nicht allzu schwer, die Feinde auszuschalten, doch unsere Nerven sind trotzdem zum Zerreißen gespannt. Das schrille Pfeifen der Scars geht einem durch Mark und Bein und man muss wirklich aufpassen, sich davon nicht aus der Reserve locken zu lassen.
Zum Abschluss des Preview-Bereichs bekommen wir es dann auch noch mit der schwer bewaffneten WLF zu tun. Sowohl vor dem Krankenhaus als auch in dem Gebäude sind etliche Gegner unterwegs. Wir versuchen um sie herum zu schleichen, werden jedoch von einem Hund aufgespürt. Daraufhin werden wir von sämtlichen Feinden im Gebiet gejagt. Es gelingt uns zwar, den Hund und dessen Herrchen zu töten und uns dann zu verstecken, doch die gesamte Basis ist bereits auf der Suche nach uns.
Quelle: Sony
Die Gegner sind zahlreich und die Gebiete oft weitläufig. Man muss aufpassen, sich nicht einkesseln zu lassen.
Wir nutzen also die Guerillataktik, schlagen aus dem verborgenen zu und ziehen uns dann schnell wieder zurück. Da der Bereich so weitläufig ist, können wir uns immer wieder zurückziehen und da Ellie nun kriechen kann, schleichen wir uns unter den Fahrzeugen der WLF an einige Feinde heran. Wie auch schon die Begegnungen mit den Infizierten oder den Scars ist auch dieser Kampf unglaublich intensiv.
Anschließend finden wir Nora, was es mit dieser Person auf sich hat, erfahrt ihr jedoch nicht von uns. Stattdessen teilen wir euch lieber unser Fazit zu dem Preview-Bereich (und nur zu dem Preview-Bereich) mit. Kurz: Wir sind begeistert. Die Grafik ist grandios, die Musikuntermalung fantastisch. Die Inszenierung ist hervorragend, die Action ist verdammt intensiv und die Atmosphäre ist unglaublich dicht. Ob dies auch für den Rest des Spiels gilt, erfahrt ihr dann am 12. Juni um 9:01 Uhr in unserem Test zu The Last of Us 2.
