Die Prügelspiel-Serie kehrt mit The King of Fighters 14 zurück und hat neue Kämpfer, ein reduziertes Kampfsystem und das bewährte Dreierteam-System im Gepäck.
Wie viele Genre-Vertreter hat sich The King of Fighters über viele Jahre ein zu großes Charakter-Roster aufgebaut, um bei weiteren Neuzugängen gänzlich ohne Kürzungen auszukommen. Dennoch stehen wieder insgesamt 50 Kämpfer zur Verfügung, darunter auch Debütanten wie der Kriminelle Xanadu.
Jeder der Kämpfer gehört wieder standardmäßig einem Dreierteam an, das durch die Story verbunden ist. Dreierteams können aber auch frei zusammengestellt werden. Neu ist, dass die Partner im Kampf erst dann getauscht werden können, wenn der auszuwechselnde Charakter geschlagen ist.
Grundsätzlich sind wieder vier verschiedene Angriffsvariationen möglich, untereinander können die Buttons für Ausweichrollen oder Befreiungsschläge aus dem Block heraus kombiniert werden. Auffällig ist, dass der Fokus auf ein deutlich reduziertes Kampfsystem gelegt wurde, das sich nun mehr auf die Grundlagen konzentriert und spielerisch so angenehm griffig anfühlt.
Weniger positiv hingegen fällt die Grafik auf - die ist eher auf PS3-Niveau einzuordnen als auf Current-Gen. Die Spielmodi sind zahlreich, bieten aber auch nur Altbekanntes und die Story sticht nicht einmal im Vergleich zur Genre-Konkurrenz heraus. Dafür ist die Online-Anbindung für den Multiplayer schön stabil und zuverlässig.
Entwickler: SNK Playmore | Hersteller: Deep Silver | Sprache: Deutsche Texte | Altersfreigabe: Ab 12
